2025

Die Magie der Fragezeichen – Wie uns kluge Fragen retten, berühren und weiterbringen

Die Magie der Fragezeichen – Wie uns kluge Fragen retten, berühren und weiterbringen

Fragen sind magisch. Sie können mehr als Informationen abfragen. Sie können Räume öffnen. Horizonte verschieben. Herzen berühren. Systeme sprengen. Sie sind Schlüssel für Erkenntnis, Verbindung und Veränderung. Wer fragt, führt. Wer fragt, lernt. Und manchmal verliebt man sich sogar – dank einer guten Frage.

Wie würde eine Welt ohne Fragen aussehen? 

Klingt harmlos. Ist aber eigentlich die Apokalypse. Ohne Fragen wären wir völlig aufgeschmissen. Google? Nutzlos. ChatGPT? Ein wortkarges Murmeltier. „Hey Siri?“ – „…“ - geht nicht. 
Selbst die wichtigste aller Fragen – „Schatz, wo ist mein Handy?“ – wäre dahin. Ein Schicksal schlimmer als der Weltuntergang!

Defensive Joy: Freude ist unsere bürgerliche Pflicht

Defensive Joy: Freude ist unsere bürgerliche Pflicht

Es gibt einen neuen Begriff, der mir nicht mehr aus dem Kopf geht: "Defensive Joy". Je länger ich darüber nachdenke, desto klarer wird mir: Wir brauchen genau das. Wir müssen unsere Freude verteidigen. Freude als Verteidigungsstrategie. Gegen die Angst. Gegen den Hass. Gegen die Kälte, die sich gerade so unverschämt in unsere Welt schleicht.

Freude ist radikal. Freude ist Widerstand. Freude ist die Energie, die uns trotz allem am Leben hält. Deshalb ist es gerade jetzt unsere Aufgabe, Freude aktiv zu verteidigen. Indem wir sie nicht als belangloses Beiwerk betrachten, sondern als das, was sie ist: Eine Haltung. Ein Statement. Ein politischer Akt.

Granny AI: Die Betrüger-Schreckens-Maschine

Granny AI: Die Betrüger-Schreckens-Maschine

Stellt euch vor, ihr seid gerade dabei, eure E-Mails zu checken, als plötzlich ein vermeintlicher "Microsoft-Support" anruft: "Ihr Computer ist gehackt! Wir brauchen sofort Zugriff, um das Problem zu lösen!" – Klar, Betrug. Aber was, wenn anstelle von euch eine künstliche Intelligenz ans Telefon geht – und den Spieß umdreht? Granny AI ist eine der neuesten Waffen gegen Internetbetrug – und sie hat Stil. Statt eines langweiligen automatisierten Warnsystems kommt eine herzliche, etwas schrullige Großmutterstimme zum Einsatz, die nichtsahnende Scammer in endlose, absurde Gespräche verwickelt. Während der Betrüger noch versucht, seine übliche Masche durchzuziehen, kommt von Granny AI ein freundliches: "Ach, mein Lieber, das ist ja aufregend! Aber sag mal, hast du schon meine berühmten Pflaumenkekse probiert? Warte, ich muss erst meine Brille suchen!" – und zack, der Scammer steckt in einer Endlosschleife aus freundlichem Geplauder und absurden Anekdoten.

First Principle Innovation: Bohren hilft!

First Principle Innovation: Bohren hilft!

Wir alle stehen in unserem Leben immer wieder vor Herausforderungen – mal riesigen, mal scheinbar unlösbaren, mal kleinen – als Mensch, aber auch als ganze Gesellschaft. Wir suchen dann verzweifelt nach Lösungen und Wegen. Fast immer ist unser Ausgangspunkt des Suchens und Findens die augenblickliche Situation, in der wir uns gerade befinden. Dabei liegen Ausweg und Lösung oft ganz woanders. In der Tiefe. Statt nach oben zu denken und zu fragen, müssen wir nach unten bohren. Schon Aristoteles wusste: Wir müssen erst den Kern eines Problems identifizieren, um eine Lösung zu finden. Er nannte das „das erste Prinzip“, heute wird diese Methode auch “First Principle Thinking” genannt. Wie das geht, ist eigentlich ganz einfach. Es ist nichts anderes als ein bisschen Atomphysik in unserem Kopf.

Longevity? Wer will denn bitte in dieser Welt 120 werden?

Longevity? Wer will denn bitte in dieser Welt 120 werden?

Longevity-Forschung ist das heiße Ding. Wissenschaftler arbeiten mit Hochdruck daran, uns allen ein Ticket für die ganz lange Fahrt zu verschaffen: 120 Jahre Leben, und zwar nicht gebrechlich, sondern topfit, mit knackigen Muskeln und klarem Verstand. Biotechnologie, Zellverjüngung, personalisierte Medizin – das volle Programm. Klingt super? Ja. Oder?

Ich ertappe mich dabei, wie ich zynisch lache. Wer will denn in dieser Welt 120 werden? In einer, in der die Klimakrise unser Wetter zermürbt und der Planet vor Hitze stöhnt? In einer, in der immer mehr autokratische Herrscher an den Hebeln der Macht drehen und die Demokratie langsam aber sicher zur Kulisse schrumpft? In einer, in der der Krieg in Europa nicht mehr nur eine dunkle Erinnerung aus Geschichtsbüchern ist, sondern sich wieder mit dröhnenden Panzern und explodierenden Granaten in unsere Gegenwart frisst?

Führung & Kommunikation: Vertrauen ist stärker als Kontrolle

Führung & Kommunikation: Vertrauen ist stärker als Kontrolle

Stellt euch mal vor, ihr seid in einem Team, in dem alles glatt läuft. Alle wissen, was sie tun. Es gibt keine Missverständnisse, keine Konflikte, keine Diskussionen – einfach perfektes, reibungsloses Arbeiten. Klingt traumhaft, oder? Falsch. Denn so ein Team gibt es nicht. Und wenn doch, dann arbeitet da entweder keiner oder es herrscht ein Klima, in dem alle nur noch Ja sagen, weil sie sich nichts mehr zu sagen trauen. Echte, gute, konstruktive Zusammenarbeit lebt von Austausch, von Reibung, von guten Diskussionen, und ja, auch von Konflikt. Von einem Umfeld, in dem Menschen offen sagen können, was sie denken – ohne Angst vor Konsequenzen. Und genau hier kommt das Zauberwort ins Spiel: Vertrauen.

Das "Halluzinieren“ von KI ist zutiefst menschlich

Das "Halluzinieren“ von KI ist zutiefst menschlich

Künstliche Intelligenz halluziniert. Und wir so? Reden einfach drauf los. Wir Menschen sind schon echt faszinierende Wesen. Kaum fragt uns jemand etwas, das wir nicht wissen, passiert eines von zwei Dingen: Entweder murmeln wir verlegen ein „Puh, keine Ahnung …“ oder – und das ist die Königsdisziplin – wir erfinden einfach was. Elegant, plausibel, manchmal totaler Quatsch, aber immer mit einer gewissen Überzeugung.

„KI halluziniert“, sagen wir dann vorwurfsvoll, wenn ChatGPT oder CoPilot uns mal wieder Unsinn ausspucken. Aber seien wir ehrlich: Wer hat nicht schon mal in einer Diskussion einfach ein vermeintliches „Faktum“ aus der Luft gegriffen, um nicht ganz dumm dazustehen?

Zeit: Die demokratischste und gerechteste Ressource der Welt

Zeit: Die demokratischste und gerechteste Ressource der Welt

Zeit ist die demokratischste Ressource der Welt. Egal, wer du bist, egal, wo du stehst: Eine Sache ist für uns alle gleich: Zeit. Jeder Tag bringt 24 Stunden. 1.440 Minuten. 86.400 Sekunden. Niemand kann sich eine Extrastunde kaufen, kein Multimilliardär der Welt kann den Tag auf 28 Stunden strecken. Zeit ist die ultimative Demokratie. Die vielleicht gerechteste, unbestechlichste, unverhandelbarste Ressource, die es gibt. Und trotzdem fühlt es sich nicht so an, oder? - Über die Epidemie der Zeitarmut, den Sweet Spot zwischen Burnout und Boreout, Distraction Shaming und die 5-Why-Methode, die uns hilft, zu erkennen, ob wir unsere kostbare Zeit sinnvoll investieren.

KI-Regeln - jetzt wird's ernst! Was der EU Artificial Intelligence Act für Unternehmen bedeutet (und wie Sie trotzdem cool bleiben)

KI-Regeln - jetzt wird's ernst! Was der EU Artificial Intelligence Act für Unternehmen bedeutet (und wie Sie trotzdem cool bleiben)

Seit diesem Monat gibt’s frische Spielregeln im digitalen Sandkasten Europa: Der „European Union Artificial Intelligence Act“ (kurz: EU AI Act) ist in Kraft getreten. Und wenn Sie jetzt denken: „Was hat das mit mir zu tun?“, dann hier die ungeschönte Wahrheit: ziemlich viel – vor allem, wenn Sie oder Ihr Unternehmen irgendetwas mit Künstlicher Intelligenz machen. Spoiler: Das betrifft mittlerweile fast alle.

Die neue Verordnung zwingt Unternehmen, ihre Mitarbeitenden gezielt zu schulen. Einfach so drauflos-KI-en geht nicht mehr. Die Mitarbeitenden müssen fit gemacht werden, Chancen und Risiken der KI klar zu erkennen und verantwortungsvoll mit der Technologie umzugehen. Klingt vernünftig – aber was bedeutet das konkret?

Die vier Säulen der KI-Zukunft: Chips, Energie, Daten und Talent

Die vier Säulen der KI-Zukunft: Chips, Energie, Daten und Talent

Künstliche Intelligenz ist kein Zauberwerk. Auch wenn es sich manchmal so anfühlt, als wären KI-Modelle wie ChatGPT oder Midjourney aus dem Nichts über Nacht aufgetaucht, steckt hinter der Entwicklung von KI-Systemen eine hochkomplexe Infrastruktur. Vier zentrale Ressourcen sind dabei entscheidend: Chips, Energie, Daten und Talent. Das war die Kernaussage des Leiters für globale Angelegenheiten, Chris Lehane, von OpenAI beim großen internationalen „AI Action Summit“ in Paris im Februar 2025, zu der der französische Ministerpräsident Emmanuel Macron eingeladen hatte. Ohne diese vier Faktoren bleibt selbst die cleverste Idee nur eine Theorie. Doch was genau bedeutet das? Hier ein schneller Überblick.

Ambidextrie – oder: Können Unternehmen wirklich beidhändig denken?

Ambidextrie – oder: Können Unternehmen wirklich beidhändig denken?

Stell dir vor, du bist Rechtshänder:in. Dein Leben lang hast du alles mit rechts gemacht – geschrieben, gegessen, Türgriffe gedrückt. Und dann kommt jemand und sagt: "So, ab jetzt machst du das alles auch mit links. Gleichzeitig." Ähm, wie bitte?! Genau das bedeutet Ambidextrie. Und genau das verlangt man gerade von Unternehmen und Führungskräften: Beidhändigkeit. Gleichzeitig Altes bewahren und Neues erfinden. Stabilität sichern und Innovation vorantreiben. Klingt wie Multitasking auf Steroiden? Ist es auch.

Das Gegenteil von Aufmerksamkeits-Ökonomie: Die Kunst des Unaufdringlichen als Super-Skill

Das Gegenteil von Aufmerksamkeits-Ökonomie: Die Kunst des Unaufdringlichen als Super-Skill

Wenn alles laut ist, wird Stille zum Luxus. Wenn alle um Sichtbarkeit kämpfen, wird Unsichtbarkeit zur Superkraft. Willkommen im Zeitalter der Aufmerksamkeitsökonomie – einem System, in dem nicht mehr der gewinnt, der wirklich etwas zu sagen hat, sondern der, der am lautesten brüllt, sich am besten inszeniert oder den cleversten Algorithmus füttert. Aber was wäre, wenn wir dieses Spiel nicht mehr mitspielen? Wenn wir aufhören, ständig nach vorne zu drängen, unsere Meinung in jeden Diskurs zu hämmern und uns für jedes Like zu prostituieren? Was, wenn es eine klügere Strategie gibt – nämlich die des bewussten Rückzugs?

Psychologische Sicherheit: Neuer Hype oder einfach nur "Fehlerkultur in fancy"?

Psychologische Sicherheit: Neuer Hype oder einfach nur "Fehlerkultur in fancy"?

Es gibt so Begriffe, die fliegen einem plötzlich um die Ohren, als hätte jemand im Business-Buzzword-Labor ein neues Trend-Elixier gebraut. "Psychologische Sicherheit" ist so ein Begriff. Klingt erst mal ziemlich gut, oder? Ein bisschen nach warmem Kakao in der Chef:innenetage, nach Sicherheitsgurt für das fragile Ego.

Aber Moment mal – hatten wir das nicht alles schon mal? War da nicht gerade noch die Rede von "Fehlerkultur"? Ist psychologische Sicherheit also nur die Neuauflage des alten Gassenhauers? Ein "Greatest Hits Album" der Unternehmensberatung? Die hippe Cousine der Fehlerkultur? Oder steckt doch mehr dahinter?

Alles in Watte packen? Warum wir uns damit keinen Gefallen tun

Alles in Watte packen? Warum wir uns damit keinen Gefallen tun

Jordan Peterson, kanadischer Psychologe und Autor, hat mal gesagt: „Wenn du Menschen in Watte packst, wenn du sie vor allem, was scharf ist, beschützt, machst du sie träge und narzisstisch.“ Ein harter Satz, oder? Aber einer, der eine unbequeme Wahrheit trifft. Denn wenn wir Konflikte vermeiden, tun wir das oft nicht aus Rücksicht, sondern aus Angst. Angst davor, dass der andere verletzt reagiert. Oder dass wir selbst Gegenwind bekommen. Oder – und das ist der unangenehmste Gedanke – weil uns die Auseinandersetzung mit der Wahrheit anstrengen würde. Wir packen die anderen nämlich in Watte, nicht um SIE, sondern um UNS SELBST zu schützen.

Das Leadership-Kaleidoskop: Kommunikation mit Struktur und Spielraum

Das Leadership-Kaleidoskop: Kommunikation mit Struktur und Spielraum

Kommunikation ist kein Deko-Element, sondern das Fundament jeder guten Führung. Wer führt, ohne klar zu kommunizieren, ist wie jemand, der versucht, ein Orchester zu dirigieren, während er die Notenblätter in die Luft wirft und hofft, dass sich die Musiker „schon irgendwie einspielen“.

Aber was macht eine exzellente Kommunikation in der Führung aus? Dafür brauchen wir ein Bild. Und zwar ein Lebendiges, Veränderliches, Vielfältiges. Etwas, das sich mit jeder Drehung neu zusammensetzt und dennoch immer stimmig bleibt. Ein Kaleidoskop.

Was ist eigentlich ... Stress? – Eine Reise in die Tiefen unseres Getriebenseins

Was ist eigentlich ... Stress? – Eine Reise in die Tiefen unseres Getriebenseins

Je mehr wir versuchen, Stress wegzumanagen – mit noch mehr To-do-Listen, noch besserem Zeitmanagement, noch mehr Selbstoptimierung – desto mehr neue Stressquellen ploppen auf. Der siebenköpfigen Hydra einen Kopf abschlagen zu wollen, sorgt nur dafür, dass zwei neue Köpfe nachwachsen. Sie ist nicht zu bändigen.

Vielleicht liegt die Lösung also gar nicht im Bekämpfen, sondern im Umlenken der Energie. Stress wird nicht weniger, indem wir ihn auf eine To-do-Liste schreiben und das Stressmanagement zu einem weiteren Task machen, der uns auch wieder nur stresst. Sondern indem wir ihn als Signal verstehen: Wo brennt’s? Was ist zu viel? Und vor allem: Muss ich das wirklich alles so machen?

Plotz´s Prinzip: Was du morgen nicht willst, wirst du auch in sechs Monaten nicht wollen

Plotz´s Prinzip: Was du morgen nicht willst, wirst du auch in sechs Monaten nicht wollen

Stell dir vor, du wirst gefragt, ob du in sechs Monaten einen Keynote-Vortrag halten, bei einem Projekt mitarbeiten, deinen Freunden beim Umzug helfen oder eine Einladung zum Abendessen bei entfernten Bekannten annehmen möchtest. Du schaust in deinen Kalender, siehst all die leeren Wochen und denkst: "Klar, warum nicht? Bis dahin ist ja noch Zeit."

Willkommen in der Falle von Plotz’s Law: Eine ungewöhnliche Perspektive auf Zeit und Prioritäten. Denn: Wenn du dir nicht vorstellen kannst, eine Entscheidung auch für morgen mit einem klaren “Ja” zu treffen, solltest du sie auch nicht für die ferne Zukunft zusagen. Klingt brutal? Ist es aber nicht. Es ist ein Akt der Selbstfürsorge.

Die Tür zur Zukunft? Trumps Milliardenprojekt "Stargate" und was es mit uns macht

 Die Tür zur Zukunft? Trumps Milliardenprojekt "Stargate" und was es mit uns macht

Stellen wir uns vor, wir stehen vor einem leuchtenden Portal, einem „Stargate“, das nicht nur durch Zeit und Raum führt, sondern auch in eine technologische Zukunft, die wir kaum begreifen können. Donald Trump, der für viele das Gesicht des Populismus und der Polarisierung ist, öffnet dieses Tor mit (angeblichen) Milliardeninvestitionen in KI-Technologien. Doch was verbirgt sich hinter diesem Projekt? Ist es eine Utopie, die unsere Welt revolutionieren könnte, oder der Anfang einer dystopischen Abhängigkeit von Technologien, die wir nicht kontrollieren können? Und, vielleicht am wichtigsten: Was bedeutet das für uns hier in Europa?

Resilienz in unsicheren Zeiten: Wie wir innere Stärke entwickeln und Herausforderungen meistern

Resilienz in unsicheren Zeiten: Wie wir innere Stärke entwickeln und Herausforderungen meistern

Die moderne Welt um uns herum ist turbulent, herausfordernd und manchmal einfach nur verdammt anstrengend. Die Unsicherheiten, die damit einhergehen, können uns ganz schön zusetzen. Ob berufliche Krisen, private Herausforderungen oder die kleinen Momente des Alltagschaos – wir alle brauchen eine Zutat, die uns hilft, nicht nur irgendwie da durch zu kommen und “zu überleben”, sondern wirklich gut durch diese Zeiten zu kommen: Und das ist - Resilienz. Resilienz ist mehr als bloßes Durchhaltevermögen. Es ist die Kunst, sich von Rückschlägen zu erholen, stärker zu werden und gleichzeitig flexibel zu bleiben. Sie ist wie ein unsichtbarer Muskel, den wir trainieren können – mit den richtigen Werkzeugen und einem bewussten Blick auf uns selbst.

Steter Wandel statt unendlicher Wachstum: Warum wir das Konzept von Erfolg neu denken sollten

Steter Wandel statt unendlicher Wachstum: Warum wir das Konzept von Erfolg neu denken sollten

Veränderung versus Wachstum: Der “klassische Erfolg” hat ein Imageproblem. Jahrelang wurde er in Aufstiegssymbolen gemessen – höher, schneller, weiter. Wachstum war der Heilige Gral. Doch dieser Gral entpuppt sich immer mehr als goldenes Käfig-Überbleibsel vergangener Epochen, in denen Ressourcen schier unendlich erschienen und der Planet als unkaputtbarer Hinterhof unserer Ambitionen galt. Das Mantra „mehr, mehr, mehr“ hat uns nicht nur in eine Klimakrise, sondern auch in eine echte Identitätskrise katapultiert. Vielleicht ist es daher an der Zeit, Erfolg anders zu definieren. Nicht als ewiges Wachstum, sondern als mutige Anpassung an das, was ist.