Führung

Die Magie der Fragezeichen – Wie uns kluge Fragen retten, berühren und weiterbringen

Die Magie der Fragezeichen – Wie uns kluge Fragen retten, berühren und weiterbringen

Fragen sind magisch. Sie können mehr als Informationen abfragen. Sie können Räume öffnen. Horizonte verschieben. Herzen berühren. Systeme sprengen. Sie sind Schlüssel für Erkenntnis, Verbindung und Veränderung. Wer fragt, führt. Wer fragt, lernt. Und manchmal verliebt man sich sogar – dank einer guten Frage.

Wie würde eine Welt ohne Fragen aussehen? 

Klingt harmlos. Ist aber eigentlich die Apokalypse. Ohne Fragen wären wir völlig aufgeschmissen. Google? Nutzlos. ChatGPT? Ein wortkarges Murmeltier. „Hey Siri?“ – „…“ - geht nicht. 
Selbst die wichtigste aller Fragen – „Schatz, wo ist mein Handy?“ – wäre dahin. Ein Schicksal schlimmer als der Weltuntergang!

Führung & Kommunikation: Vertrauen ist stärker als Kontrolle

Führung & Kommunikation: Vertrauen ist stärker als Kontrolle

Stellt euch mal vor, ihr seid in einem Team, in dem alles glatt läuft. Alle wissen, was sie tun. Es gibt keine Missverständnisse, keine Konflikte, keine Diskussionen – einfach perfektes, reibungsloses Arbeiten. Klingt traumhaft, oder? Falsch. Denn so ein Team gibt es nicht. Und wenn doch, dann arbeitet da entweder keiner oder es herrscht ein Klima, in dem alle nur noch Ja sagen, weil sie sich nichts mehr zu sagen trauen. Echte, gute, konstruktive Zusammenarbeit lebt von Austausch, von Reibung, von guten Diskussionen, und ja, auch von Konflikt. Von einem Umfeld, in dem Menschen offen sagen können, was sie denken – ohne Angst vor Konsequenzen. Und genau hier kommt das Zauberwort ins Spiel: Vertrauen.

KI-Regeln - jetzt wird's ernst! Was der EU Artificial Intelligence Act für Unternehmen bedeutet (und wie Sie trotzdem cool bleiben)

KI-Regeln - jetzt wird's ernst! Was der EU Artificial Intelligence Act für Unternehmen bedeutet (und wie Sie trotzdem cool bleiben)

Seit diesem Monat gibt’s frische Spielregeln im digitalen Sandkasten Europa: Der „European Union Artificial Intelligence Act“ (kurz: EU AI Act) ist in Kraft getreten. Und wenn Sie jetzt denken: „Was hat das mit mir zu tun?“, dann hier die ungeschönte Wahrheit: ziemlich viel – vor allem, wenn Sie oder Ihr Unternehmen irgendetwas mit Künstlicher Intelligenz machen. Spoiler: Das betrifft mittlerweile fast alle.

Die neue Verordnung zwingt Unternehmen, ihre Mitarbeitenden gezielt zu schulen. Einfach so drauflos-KI-en geht nicht mehr. Die Mitarbeitenden müssen fit gemacht werden, Chancen und Risiken der KI klar zu erkennen und verantwortungsvoll mit der Technologie umzugehen. Klingt vernünftig – aber was bedeutet das konkret?

Ambidextrie – oder: Können Unternehmen wirklich beidhändig denken?

Ambidextrie – oder: Können Unternehmen wirklich beidhändig denken?

Stell dir vor, du bist Rechtshänder:in. Dein Leben lang hast du alles mit rechts gemacht – geschrieben, gegessen, Türgriffe gedrückt. Und dann kommt jemand und sagt: "So, ab jetzt machst du das alles auch mit links. Gleichzeitig." Ähm, wie bitte?! Genau das bedeutet Ambidextrie. Und genau das verlangt man gerade von Unternehmen und Führungskräften: Beidhändigkeit. Gleichzeitig Altes bewahren und Neues erfinden. Stabilität sichern und Innovation vorantreiben. Klingt wie Multitasking auf Steroiden? Ist es auch.

Psychologische Sicherheit: Neuer Hype oder einfach nur "Fehlerkultur in fancy"?

Psychologische Sicherheit: Neuer Hype oder einfach nur "Fehlerkultur in fancy"?

Es gibt so Begriffe, die fliegen einem plötzlich um die Ohren, als hätte jemand im Business-Buzzword-Labor ein neues Trend-Elixier gebraut. "Psychologische Sicherheit" ist so ein Begriff. Klingt erst mal ziemlich gut, oder? Ein bisschen nach warmem Kakao in der Chef:innenetage, nach Sicherheitsgurt für das fragile Ego.

Aber Moment mal – hatten wir das nicht alles schon mal? War da nicht gerade noch die Rede von "Fehlerkultur"? Ist psychologische Sicherheit also nur die Neuauflage des alten Gassenhauers? Ein "Greatest Hits Album" der Unternehmensberatung? Die hippe Cousine der Fehlerkultur? Oder steckt doch mehr dahinter?

Alles in Watte packen? Warum wir uns damit keinen Gefallen tun

Alles in Watte packen? Warum wir uns damit keinen Gefallen tun

Jordan Peterson, kanadischer Psychologe und Autor, hat mal gesagt: „Wenn du Menschen in Watte packst, wenn du sie vor allem, was scharf ist, beschützt, machst du sie träge und narzisstisch.“ Ein harter Satz, oder? Aber einer, der eine unbequeme Wahrheit trifft. Denn wenn wir Konflikte vermeiden, tun wir das oft nicht aus Rücksicht, sondern aus Angst. Angst davor, dass der andere verletzt reagiert. Oder dass wir selbst Gegenwind bekommen. Oder – und das ist der unangenehmste Gedanke – weil uns die Auseinandersetzung mit der Wahrheit anstrengen würde. Wir packen die anderen nämlich in Watte, nicht um SIE, sondern um UNS SELBST zu schützen.

Das Leadership-Kaleidoskop: Kommunikation mit Struktur und Spielraum

Das Leadership-Kaleidoskop: Kommunikation mit Struktur und Spielraum

Kommunikation ist kein Deko-Element, sondern das Fundament jeder guten Führung. Wer führt, ohne klar zu kommunizieren, ist wie jemand, der versucht, ein Orchester zu dirigieren, während er die Notenblätter in die Luft wirft und hofft, dass sich die Musiker „schon irgendwie einspielen“.

Aber was macht eine exzellente Kommunikation in der Führung aus? Dafür brauchen wir ein Bild. Und zwar ein Lebendiges, Veränderliches, Vielfältiges. Etwas, das sich mit jeder Drehung neu zusammensetzt und dennoch immer stimmig bleibt. Ein Kaleidoskop.

Warum Unternehmen Innovation UND Exnovation brauchen

Eines der Lieblingswörter von Unternehmer:innen ist “Innovation”. Alles neu, alles anders machen, meistens angetrieben vom Bestreben nach höher, schneller, weiter mehr. Disruption. Move fast and break things! Das Gegenteil von Innovation ist Exnovation. Exnovation möchte erreichte Dinge, Werte, Qualitäten, Traditionen bewahren, erhalten und beschützen. Exnovation möchte nicht zerstören.

Und vielleicht ist in der heutigen (Wirtschafts-)Welt die Herausforderung, eine Balance zwischen Innovation und Exnovation zu finden und umzusetzen. Denn nicht alles, was kann und geht, muss. Nicht alles, was heute technisch möglich ist (und es ist mittlerweile so ziemlich alles möglich …), ist auch immer sinn- und wertvoll.