Mach den Test: Bist du Social-Media-süchtig?

Du glaubst, du bist nicht süchtig nach Social Media? Na klar. Denken wir alle.
Dieser kleine Test offenbart dir, wie viel Kontrolle du wirklich noch hast – und wie viel dein Feed längst übernommen hat.

mach den Test Bist du Social Media Süchtig

Also ich bin ja nicht Social-Media-süchtig …

Du glaubst, du bist nicht süchtig? Na klar. Wir alle glauben das. Wir alle reden uns das ein. Denn WIR sind ja nicht diese Leute. Nicht die, die nachts um drei noch scrollen. Nicht die, die ihr Handy alle 20 Minuten reflexartig checken, oder sobald es auch nur gefühlt vibriert. Nicht die, die bei jedem Gespräch kurz „nur mal eben“ aufs Display schauen.

Also WIR haben das voll im Griff. Natürlich. Denn wir nutzen Social Media ja auch tooooootal bewusst. Super strategisch. Und mega smart. Für´s Business. Zur Information. Zur Inspiration. Zum Vernetzen. (Kennste alles, oder?). Apropos, unsere Ausreden, warum wir Social Media ja unbedingt für alles mögliche BRAUCHEN, entlarven wir hier.

Und trotzdem. Scrollen wir morgens als erstes. Scrollen wir abends als letztes. Scrollen wir zwischendurch, dazwischen und eigentlich immer. Wir sind wie Raucher, die sagen: „Ich kann jederzeit aufhören.“ Tun sie nur nicht. Warum? Weil sie es eben nicht können. Weil sie süchtig sind. Und von der Nikotinindustrie bewusst süchtig gemacht worden sind (denn mit ihrer Sucht lassen sich herrlich und wunderbarste Milliarden verdienen). Und jetzt zieh mal bitte selbst die Parallelen zur Social Media Industrie. Bimmelt da was … ? Ja, Social Media ist wie Rauchen - und die Wissenschaft bestätigt das.

Also. Lass uns jetzt mal ehrlich drauf schauen. Bist du wirklich so frei, wie du denkst? Oder hängt da doch mehr dran, als dir lieb ist?


Der Test: Wie abhängig von Social Media bist du wirklich?

Beantworte nun die nachfolgenden Fragen ehrlich.

1. Dein erster Griff am Morgen

Was machst du, wenn du aufwachst?

  • A) Ich starte in Ruhe in den Tag – völlig ohne Handy

  • B) Ich schaue nur kurz drauf

  • C) Ich bin sofort in irgendeinem Social Media Feed

2. „Nur mal kurz schauen“

Wie oft bleibst du länger im Social Media Feed hängen als geplant?

  • A) Selten

  • B) Manchmal

  • C) Fast immer

3. Dein Griff zum Handy ohne Grund

Wie oft nimmst du dein Handy in die Hand und checkst deine Feeds – ohne konkreten Anlass?

  • A) Kaum

  • B) Ab und zu

  • C) Sehr oft / automatisch

4. Konzentration & Fokus

Wie leicht kannst du dich 30–60 Minuten am Stück konzentrieren – ohne aufs Handy zu schauen?

  • A) Überhaupt kein Problem

  • B) Geht, aber mit Ablenkung und nur mit Disziplin

  • C) Sehr schwer, ich kann das gar nicht

5. Social Media & Emotionen

Wie fühlst du dich nach längeren Scroll-Sessions?

  • A) Neutral, normal oder gut

  • B) Gemischt

  • C) Eher schlecht und mies, leer oder unruhig

6. Vergleich & Selbstwert

Wie oft vergleichst du dich mit anderen auf Social Media?

  • A) Kaum

  • B) Manchmal

  • C) Häufig

7. Dein Umgang mit Langeweile

Was passiert, wenn du ein paar Minuten nichts zu tun hast?

  • A) Ich halte das gut aus

  • B) Ich greife manchmal zum Handy

  • C) Handy ist sofort da, und ich bin sofort auf TikTok, SnapChat, Instagram, Facebook oder LinkedIn

8. Offline sein

Wie fühlt es sich an, einen Tag komplett ohne Social Media zu sein?

  • A) Entspannt, normal

  • B) Ungewohnt

  • C) Nervös / unruhig / FOMO / undenkbar

9. Notifications

Wie reagierst du auf Benachrichtigungen?

  • A) Ich ignoriere sie oft - bzw. habe eh alles abgeschaltet

  • B) Ich schaue meistens rein

  • C) Ich MUSS sofort gucken

10. Ehrliche Frage (die wichtigste)

Hast du schon mal darüber nachgedacht, weniger Social Media zu nutzen – es aber nicht wirklich umgesetzt?

  • A) Nein, weil ich bin eh kaum drin

  • B) Ja, aber eher halbherzig

  • C) Ja – aber es klappt einfach nicht, ich kann das nicht, ich schaffe das nicht

Auswertung

Zähle nun bitte deine Punkte zusammen.
Bewertung pro Frage:A = 0 Punkte // B = 1 Punkt // C = 2 Punkte

  • 0–5 Punkte: „Ich hab das im Griff“ (wirklich?): Herzlichen Glückwunsch – zumindest auf den ersten Blick. Du nutzt Social Media bewusst und sehr sparsam oder kaum und scheinst (noch) nicht tief drin zu hängen. Aber: Auch Raucher haben mal mit „nur gelegentlich“ angefangen. Die spannende Frage für dich ist also nicht: Wie ist es jetzt? Sondern: In welche Richtung entwickelt es sich?

  • 6–12 Punkte: „Es ist… kompliziert“: Du bist nicht komplett lost – aber auch nicht frei. Du merkst wahrscheinlich selbst: Es zieht dich viel öfter rein, als dir lieb ist. Du nutzt Social Media. Aber sehr oft nutzt Social Media eben auch dich. Willkommen in der Grauzone: Genau hier entscheidet sich, ob es kippt.

  • 13–20 Punkte: „Houston, wir haben ein Problem“ Okay. Ehrlich? Das ist keine „Nutzung“ mehr.
    Das ist ein Muster. Ein Loop. Eine Abhängigkeit. Und ja, eine Sucht. Nicht, weil du schwach bist.
    Sondern weil das System verdammt gut ist. (Und genau darauf ausgelegt ist – surprise!) Ja, du willst weniger. Und ja, du merkst, es tut dir überhaupt nicht gut. Aber du kommst nicht los und du kommst nicht raus. Du schaffst es einfach nicht. Kommt dir das bekannt vor? Dann bist du genau da, wo Millionen andere gerade auch sind. Und genau da beginnt die entscheidende Frage: Willst du wirklich so weitermachen – oder raus?


Egal, wo du gelandet bist – eine Sache ist ziemlich sicher: Social Media ist nicht neutral. Es verändert dein Verhalten. Und es hat mehr Kontrolle, als wir gerne zugeben. Das ist kein „bisschen Zeitvertreib“. Das ist ein perfides System. Ein System, das dein Gehirn kennt. Deine Trigger. Deine Schwächen. Und das genau weiß, wie es dich hält. Nicht, weil es böse ist. Sondern weil es Milliarden mit deiner permanenten Teilhabe und deiner Sucht verdient.

Digital Detox funktioniert nicht - aber was dann? Die Lösung ist so einfach wie radikal

Weniger scrollen funktioniert selten. Disziplin reicht nicht. Und dieses „Ich nutze es einfach bewusster“ ist eine Illusion. Genauso wie „Ich rauche nur noch am Wochenende.“ Ja, ist klar. Und schwupp, rauchst du eine halbe Packung am Tag.

Aber was funktioniert und dir alles, was dir wirklich dient, zurück gibt (Freiheit, Fokus, Konzentration, Gesundheit, Selbstwert, Glück, Zufriedenheit), ist dein radikaler Social Media Exit. Du kannst (und darfst!) aussteigen. Komplett. Ganz. Für immer. Sofort. Und ja – es ist viel leichter, als du denkst. (Siehe auch Wie hört man mit Social Media auf? Wie der Ausstieg gelingt)

Genau darum geht es in meinem Buch: „Quit the Feed! Social Media ist wie Rauchen – warum wir süchtig sind und wie wir uns befreien”


Kein Digital Detox. Kein „5 Tipps für weniger Screentime“. Sondern ein radikaler Perspektivwechsel und Social Media Entzug.

Die eigentliche Frage ist also auch gar nicht: Bist du süchtig? Sondern: Wie viel von deinem kostbaren und wertvollen Leben gibst du gerade an Tech-und Plattform-Konzerne ab – ohne es zu merken? Und noch wichtiger: Wann holst du es dir endlich zurück?


Endlich raus aus Social Media! Wie das geht (und warum das das beste Geschenk ist, was du dir selbst machen kannst) erfährst du in diesem Buch mit fundierter (und unterhaltsamer) Analyse sowie einem klaren, machbaren und ermutigenden Ausstiegsplan.

QUIT THE FEED!
SOCIAL MEDIA IST WIE RAUCHEN

Warum wir süchtig sind und wie wir uns befreien

Wir wissen und fühlen alle längst, dass Social Media uns nicht gut tut. Es raubt uns Zeit. Es zerstört Konzentration. Es lässt uns ständig vergleichen. Wir fühlen uns schlecht. Und trotzdem greifen wir immer wieder zum Handy. Genau wie bei einer Zigarette.

Likes wirken wie Nikotin: ein kurzer Dopamin-Kick – und eine langfristige Abhängigkeit. Dieses Buch zeigt, warum Social Media so süchtig macht und wie der Ausstieg gelingt.



QUIT THE FEED! – Vorträge, Presse & Medien, zu Gast in Podcasts


Über die Autorin

Henriette Hochstein-Frädrich ist Keynote-Speakerin, Autorin und Unternehmerin – und eine der klarsten Stimmen, wenn es um Veränderung, Motivation, Resilienz und bewussten Umgang mit unserer Aufmerksamkeit geht. Sie arbeitet seit über 15 Jahren mit Unternehmen, Organisationen und Menschen, die nicht nur funktionieren wollen, sondern verstehen, gestalten und verantwortlich handeln möchten. Auf Bühnen, in Workshops, in Vorträgen und Seminaren sowie in ihren Texten verbindet sie Psychologie, Neurowissenschaft, Gesellschaftsanalyse, persönliche Erfahrung und immer auch ein bißchen Humor zu Impulsen, die wirken, ohne zu belehren und ohne zu beschönigen.

Henriette Hochstein-Frädrich steht für Substanz und Klarheit statt Dauerbeschallung, für Tiefe statt Oberfläche und für echte Wirkung statt algorithmischer Sichtbarkeit. Sie ist nicht auf Social Media. Und trotzdem (oder gerade deswegen) wirksam und glücklich. Sie lebt und arbeitet zwischen Bühne, Buch, Businessaufbau, Familie, Hunden, Bewegung, Stille und vielen Gedanken und Ideen, die nicht gepostet werden müssen.

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