KEYNOTE VORTRAG · BUCH · SOCIAL MEDIA EXIT

QUIT THE FEED! - RAUS AUS SOCIAL MEDIA

Social Media ist wie Rauchen — warum wir süchtig sind und wie wir uns befreien

Wir wissen es doch alle: Social Media macht uns kaputt. Es raubt uns Zeit, zerstört Konzentration, Selbstwert, Gesundheit — und nicht zuletzt unsere Gesellschaft. Wie der Ausstieg gelingt und warum Arbeit und Leben ohne Feed so viel besser sind — darum geht es in dieser Keynote und im gleichnamigen Buch.

Social Media ist kein harmloses Kommunikationsmittel. Es ist ein perfekt und perfide designter Aufmerksamkeits- und Suchtapparat, der uns alle gefangen hält. Ein Milliardenbusiness, das mit unserer Zeit, unseren Daten und unserer permanenten Teilhabe verdient — während wir Glück, Fokus, Kreativität, Produktivität und Gesundheit verlieren. Ziemlich mieser Deal. Zeit, sich das ehrlich anzusehen.

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Buch Quit the Feed! — Social Media ist wie Rauchen
Das Buch zur Keynote

QUIT THE FEED! Social Media ist wie Rauchen.

Warum wir süchtig sind — und wie wir uns befreien. Das Buch entlarvt die Plattform-Industrie und unsere eigenen Ausreden, warum wir Social Media angeblich „brauchen". Und: Es gibt uns die Erlaubnis, endlich aussteigen zu dürfen.

312 Seiten. Als Taschenbuch und eBook. Auf Deutsch und Englisch erhältlich.

Worum es geht

Social Media ist wie Rauchen. Und der Ausstieg ist möglich.

Likes wirken wie Nikotin: ein kurzer Dopamin-Kick — und eine langfristige Abhängigkeit. Der Feed funktioniert wie ein endloser Zigarettenautomat. Algorithmen verstärken das Verlangen nach dem nächsten Klick. Wir wissen und fühlen längst, dass es uns nicht guttut. Und trotzdem machen wir weiter. Genau wie Raucher kommen wir einfach nicht davon los. Diese Keynote zeigt, warum Social Media so süchtig macht, wie der Ausstieg gelingt und warum das Leben ohne Feed so viel besser, freier und erfüllender ist.

Kennst du das? Du greifst ständig zum Handy, ohne es wirklich zu wollen. Du scrollst durch Social Media und fragst dich hinterher: Was mache ich hier eigentlich? Du fühlst dich nach Social-Media-Sessions schlechter als vorher. Du hast schon öfter überlegt, einfach auszusteigen — bleibst aber doch hängen, weil du glaubst, du brauchst es. Für Sichtbarkeit, Inspiration, Vernetzung, deinen Erfolg. Spoiler: Brauchst du nicht.

Wenn dir das bekannt vorkommt, bist du nicht allein. Millionen Menschen spüren dieselbe stille Erschöpfung — und dieselbe Sehnsucht nach einem Kopf, der wieder ruhig ist. Die gute Nachricht: Der Ausstieg ist möglich. Er ist einfacher, als man denkt. Und das Leben danach ist überraschend gut und frei. 

Video
Quit the Feed! — Warum Social Media wie Rauchen ist
Social Media ist das neue Rauchen (Short)
Vortragsinhalte & Key Messages

Je nach Anlass, Zielgruppe und Kontext setzt der Vortrag unterschiedliche Schwerpunkte.

  • 01

    Social Media ist wie Rauchen

    Warum der Vergleich mit dem Nikotin mehr ist als eine Pointe — und was Plattformen und Zigarettenindustrie strukturell gemeinsam haben.

  • 02

    Wie der Feed uns hackt

    Dopamin, variable Belohnung, FOMO, sozialer Vergleich: Drei Mechanismen, die aus einem Kommunikationstool eine Suchtmaschine machen.

  • 03

    Was Scrollen wirklich kostet

    Konzentration, Schlaf, Beziehungen, Kreativität, Selbstwert, mentale Gesundheit — der Preis, den wir bezahlen, während wir denken, es sei „nur eben mal kurz".

  • 04

    Die Ausreden entlarven

    „Ich brauche das für mein Business." „Es sind doch nur fünf Minuten." „Meine Community erwartet das von mir." Warum unsere häufigsten Ausreden uns im Feed gefangen halte.

  • 05

    Die unsere Ausreden

    „Ich brauche das für mein Business." „Es sind doch nur fünf Minuten." „Meine Community erwartet das von mir." Warum die unsere Ausreden völliger Quatsch sind.

  • 06

    Der Exit-Plan

    Wie der Ausstieg konkret gelingt — als Person, Team und Organisation. Kein Verzichts-Programm, sondern ein klarer, machbarer - und vor allem befreiender Weg.

  • 07

    DAS SCHÖNE LEBEN NACH DEM - UND OHNE - FEED

    Mehr Fokus, mehr Zeit, mehr echte Begegnungen, weniger Vergleich, weniger Druck. Was Menschen berichten, wenn sie es wirklich getan haben - und endlich raus sind, 

  • 08

    Pro-humane Kultur

    Was es für Unternehmen bedeutet, in einer Welt nach dem Feed zu führen, einzustellen und aufzubauen — und warum „pro-human" und Raus-aus-Social-Media zum Wettbewerbsvorteil wird.

  • 09

    Gesellschaft & Demokratie

    Warum Social Media nicht nur ein individuelles Problem ist — sondern eines, das ganze Öffentlichkeiten, Diskurse und Demokratien betrifft.

Kundenstimmen
01 / 07
Vielen Dank für Ihren inspirierenden Vortrag, ich ertappe mich seitdem dabei, wie ich mir immer mehr Fragen zu meinen Fragen stelle. Sie waren mit Ihrem Input also erfolgreich. Wir empfehlen Sie gerne weiter und es würde mich besonders freuen, wenn wir uns wieder mal bei einer Veranstaltung sehen."
M. Brunner · Leiter Center of Excellence for Smart Production · FH Oberösterreich Forschungs & Entwicklungs GmbH
Dein Vortrag war sehr inspirierend, motivierend und genau auf den Punkt. Das gesamte Team hat Dir gerne zugehört und unsere Kolleg:innen sprechen uns auch bis heute darauf an, wieviel sie letzte Woche von Dir mitgenommen haben. Vielen herzlichen Dank dafür!"
A. Welcker & F. Brockmann · CLARINS
Nochmals herzlichen Dank für Ihre Keynote, die unseren Tag und die Themen einerseits sehr gut nochmals zusammengefasst und andererseits die Punkte nochmals aus einer anderen Perspektive sowie mit anderen Lösungsmustern versehen hat. Auch wenn es viel Input zu fortgeschrittener Zeit für die Teilnehmer:innen war, das hat sich sehr gelohnt!"
J. Herbig · Allianz One Business Solutions GmbH
Du wurdest als bester Vortrag bisher von unseren Mitarbeiter:innen eingestuft. Speziell deine mitreißende Art und die vielen Beispiele wurden hier häufig genannt."
H. Wohlschläger · BMD Systemhaus
Was die Teilnehmenden mitnehmen

Kopf wieder frei. Fokus zurück. Erlaubnis, auszusteigen.

Die Teilnehmenden gehen mit einem klaren Kopf und einem ehrlichen Blick auf das eigene Verhalten. Sie verstehen, warum sie nicht schwach oder undiszipliniert sind — sondern in einem System, das gezielt darauf optimiert wurde, sie zu halten. Sie kennen die Mechanismen, mit denen Plattformen arbeiten. Und sie wissen, dass Ausstieg möglich ist.

Viele berichten hinterher: mehr Ruhe im Kopf, mehr Fokus im Alltag, weniger schlechtes Gewissen nach jeder Scroll-Session, mehr Lust auf echte Verbindung. Und die Erlaubnis, endlich aussteigen zu dürfen — ohne Angst, etwas zu verpassen, das im Zweifel gar nicht passiert.

Impressionen

Das Buch. Zwei Sprachen. Ein Ausstieg.

Quit the Feed! – Deutsche AusgabeQuit the Feed! – English edition
Buch-Fotos

Zum Anfassen. Zum Verschenken. Zum Rauskommen.

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Dein radikaler Exit

Endlich raus aus Social Media — dein radikaler Exit.

Scrollst du noch — oder lebst du schon? Dieses Buch ist mehr als ein Ratgeber. Es ist eine Intervention, eine Entgiftung und eine Einladung zum radikalen Social-Media-Exit. Denn Social Media ist längst kein harmloses Vernetzungstool mehr. Es ist ein globaler Suchtapparat — neurobiologisch präzise konstruiert, psychologisch perfekt programmiert und gesellschaftlich vollständig normalisiert. Likes wirken wie Zigaretten: ein kurzer Kick, der langfristig bindet. Wir wissen, dass es uns nicht guttut — und greifen trotzdem immer wieder zum Smartphone.

Genau hier setzt dieses Buch an. Es zeigt, wie diese Abhängigkeit entsteht, was sie mit unserem Selbstwert, unserer Aufmerksamkeit, unserer mentalen und physischen Gesundheit sowie mit unserer Gesellschaft macht — und vor allem: wie ein realistischer, klarer und machbarer Weg ganz raus aussieht. Kein Digital Detox auf Zeit. Keine App gegen Apps. Keine Moralpredigt über Selbstdisziplin. Sondern ein begleiteter Entzug und ein radikaler, finaler Ausstieg. Denn nein, einfach nur ein bisschen Digital Detox ist nicht die Lösung.

Sobald du die Mechanismen hinter der Social-Media-Sucht und der diabolischen Social-Media-Industrie wirklich verstanden hast, verändert sich deine Perspektive grundlegend. Was vorher wie ein unverzichtbarer Teil des Lebens wirkte, entpuppt sich als clever designte Abhängigkeit.

Warum jetzt

Warum jetzt dieses Buch?

Was als harmloses Vernetzungstool begann, ist heute ein globaler Suchtapparat. Instagram, TikTok, LinkedIn & Co. sind die neuen Zigarettenautomaten: hochpotent, normalisiert, überall verfügbar — und vor allem eins: gesellschaftlich akzeptiert. Doch selbst die Erfinder sagen heute: „Wir würden es unseren Kindern nicht geben." Gleichzeitig wächst der kollektive Zweifel: Immer mehr Menschen spüren, dass etwas nicht stimmt. Dopaminfasten, JOMO, Digital Detox — all das sind Symptome einer Gesellschaft im mentalen Dauerstress. Wir sehnen uns nach Fokus, Selbstwirksamkeit, echter Verbindung und spüren: So kann's nicht weitergehen.

Studien zeigen, dass Menschen weltweit durchschnittlich mehr als zwei Stunden täglich auf Social Media verbringen. Gleichzeitig greifen viele Nutzer:innen ihr Smartphone über 100 Mal pro Tag — zum Checken von Nachrichten, Feeds oder Benachrichtigungen. Viele unterschätzen, wie viel Zeit Social Media tatsächlich beansprucht. Schon bei zwei Stunden täglicher Nutzung summiert sich das auf über 700 Stunden pro Jahr — also fast einen ganzen Monat Lebenszeit.

Das Buch ist ein mentaler Befreiungsschlag in einer Zeit, in der psychische Gesundheit, Mental Health, Suchtprävention und digitale Verantwortung brisanter und wichtiger sind denn je. Nicht nur individuell, sondern auch gesellschaftlich. Social- Media-Exit ist ein rasant wachsendes Megathema und ein riesiges Bedürfnis immer mehr Menschen.

Wie es funktioniert

Was dieses Buch macht — und warum es funktioniert.

Das Buch ist ein begleiteter Entzug. Es ist Perspektivwechsel und radikaler Exit. Es entlarvt die Sucht, erklärt die Mechanismen und zeigt den Weg raus. Sobald du die Spielregeln durchschaust, willst du nicht mehr zurück. Das Buch dekodiert die psychologischen Trigger hinter unserer Abhängigkeit: Fear of Missing Out, Dopaminkicks, Identitätsbindung („Wer bin ich ohne Insta?"), die große Rechtfertigungs-Lüge („Ich brauch das doch für meinen Job!" „Ich muss doch sichtbar sein!"). Und es entlarvt unsere Illusion, alles im Griff zu haben. Das Versprechen: Am Ende wirst du Social Media nicht vermissen. Du wirst verstehen, warum du nicht mehr willst. Und du willst wirklich nicht mehr. Du erfährst, wie gut es sich anfühlt, endlich raus zu sein.

Inhalt & Aufbau

Verstehen — Verlernen — Verändern.

Das Buch ist das neue Standardwerk für alle, die sich aus der Social-Media-Matrix befreien wollen — emotional, evidenzbasiert, empowernd, ehrlich und humorvoll. Es besteht aus drei Teilen, analog zum bewährten Entzugsprinzip.

  1. Teil 1

    Diagnose — Warum wir süchtig sind

    Wie Social Media zur weltweit unterschätzten Volksdroge wurde. Die schockierenden Parallelen zur Nikotinindustrie. Die psychologischen, neurologischen und gesellschaftlichen Mechanismen hinter der Abhängigkeit. Warum wir wissen, dass es uns nicht gut tut — und warum wir trotzdem nicht aufhören können.

  2. Teil 2

    Dekonstruktion — Die Lügen des Systems

    Warum wir glauben, Social Media „zu brauchen" — für Sichtbarkeit, Vernetzung, Relevanz. Was passiert, wenn wir aussteigen. Und was eben nicht passiert. FOMO, Karriere-Ängste und digitale Selbstinszenierung unter der Lupe: eine radikale Entzauberung.

  3. Teil 3

    Transformation — Der Exit

    Wie ein Leben ohne Feed aussieht — mental, beruflich, sozial. Was man gewinnt, wenn man geht: Klarheit, Freiheit, Fokus, echte Verbindung und so vieles mehr. Ein realistischer, radikaler, empowernder Exit-Plan, mit Aha-Momenten, Reflexionsübungen und einer klaren Roadmap.

Warum es dieses Buch braucht

Der Exit-Button für eine toxische Beziehung.

Weil niemand mehr Social Media wirklich liebt. Fast alle hassen es. Aber die meisten glauben, sie müssten trotzdem weitermachen, dabei sein — und bleiben so darin gefangen. Social Media und ich? Es ist (fast immer) eine toxische Beziehung. Dieses Buch ist der Exit-Button. Es liefert Argumente für ein Leben ohne Feed, bietet Struktur für den Ausstieg und gibt Argumente und die Erlaubnis, sich endlich daraus befreien zu dürfen.

Das Versprechen dieses Buches: Du wirst Social Media nicht vermissen. Im Gegenteil. Du genießt deine neue Freiheit.

Für wen ist das relevant?

Geeignet für

Diese Keynote richtet sich an Unternehmen, Organisationen, Bildungseinrichtungen und Menschen, die spüren: So kann es nicht weitergehen. Besonders geeignet für Mitarbeiter:innenevents, Führungskräftetagungen, Gesundheits- und HR-Formate, Bildungs- und Hochschulkontexte, Digital-Health-Konferenzen, Kulturveranstaltungen sowie für Teams und Unternehmen, die eine ehrliche Standortbestimmung zum Thema Social Media, Aufmerksamkeit und mentale Gesundheit wollen.

Sie eignet sich für Publikum jeder Größe — vom kleinen Leadership-Roundtable bis zur mehrtausendköpfigen Konferenz. Und funktioniert für Skeptiker:innen und Digital-Enthusiast:innen gleichermaßen: Es geht nicht um Kulturpessimismus, sondern um eine erwachsene, gut belegte Auseinandersetzung mit dem Preis, den wir für den Feed bezahlen.

Geeignete Anlässe
  • Mitarbeiter:innen- & Konferenz-Keynotes
  • Führungskräftetagungen & Leadership-Roundtables
  • Bildungs- & Hochschulveranstaltungen
  • Gesundheits-, HR- & Digital-Health-Events
  • Kultur- und gesellschaftliche Formate
Mögliche Formate
  • Keynote (30–90 Min.)
  • Buch-Lesung & Talk
  • Unternehmensseminar (½ Tag)
  • Quit-the-Feed-Seminar (1 Tag, 5 Schritte)
  • Intensiv-Workshop (2 Tage)
  • Leadership-Roundtable (90 Min.)
  • Deutsch & Englisch
Keynote jetzt anfragen

Referenzen · Termine

NEWS & TERMINE

1 / 2
Podcast-Cover „Beyond Expectations“ mit Bianca-Maria Klein und Henriette Hochstein-Frädrich zum Thema Raus aus Social Media
MEDIENPODCAST·

„Quit the Feed!“ im Beyond-Expectations-Podcast bei Bianca-Maria Klein

Beyond Expectations Podcast · Bianca-Maria Klein · Köln

Henriette Hochstein-Frädrich zu Gast im Podcast „Beyond Expectations — The Art of Mastering Life & Business“ von Bianca-Maria Klein. Klartext über Social Media als perfekt designtes System aus Aufmerksamkeit, Gewohnheit und Bindung — und darüber, was passiert, wenn man aussteigt.

Weiterlesen →
Magazin · #quitthefeed #socialmediaexit #digitaledetox #mentalhealth

Weiterlesen im Magazin

Essays, Analysen und Kolumnen über Social-Media-Sucht, Aufmerksamkeitsökonomie, mentale Gesundheit und das schöne Leben ohne Feed.

Zum Magazin →
Über die Autorin

Henriette Hochstein-Frädrich ist nicht auf Social Media. Und trotzdem – oder gerade deswegen – wirksam und glücklich.

Sie ist Keynote-Speakerin, Moderatorin, Autorin, Event-Veranstalterin und Unternehmerin – und eine der klarsten Stimmen, wenn es um Veränderung, Motivation, Resilienz und den bewussten Umgang mit unserer Aufmerksamkeit geht. Seit über 15 Jahren arbeitet sie mit Unternehmen, Organisationen und Menschen, die nicht nur funktionieren wollen, sondern verstehen, gestalten und verantwortlich handeln möchten.

Auf Bühnen, in Workshops, Vorträgen und Seminaren sowie in ihren Texten verbindet sie Psychologie, Neurowissenschaft, Gesellschaftsanalyse, persönliche Erfahrung – und immer auch ein bisschen Humor – zu Impulsen, die wirken, ohne zu belehren und ohne zu beschönigen. Sie steht für Substanz und Klarheit statt Dauerbeschallung, für Tiefe statt Oberfläche und für echte Wirkung statt algorithmischer Sichtbarkeit.

Dieses Buch ist kein theoretisches Manifest. Es ist das Ergebnis eines radikalen Selbstversuchs. Nachdem Henriette sich konsequent aus Social Media zurückgezogen hat, veränderte sich alles: ihr Denken, ihr Fokus, ihre Kreativität, ihre Energie, ihre Produktivität – und paradoxerweise auch ihr beruflicher Erfolg. Neue Ideen, Formate und Konzepte entstanden. Projekte und Unternehmen wurden in kürzester Zeit aufgebaut und umgesetzt – etwa ihre Plattform SpeakerMatching.com. Was sie dabei erkannte: Der permanente digitale Lärm hatte nicht nur Zeit gekostet, sondern innere Freiheit.

Henriette glaubt nicht an Verbote. Auch nicht an moralische Überlegenheit. Sie glaubt an Aufklärung, an Selbstwirksamkeit und an bewusste Entscheidungen. Und daran, dass echte Veränderung leise beginnt: im eigenen Denken – nicht im Feed. Sie ist nicht gegen Technologie, sondern für den Menschen.

Sie lebt und arbeitet zwischen Bühne, Buch, Businessaufbau, Familie, Hunden, Bewegung, Stille – und vielen Gedanken und Ideen, die nicht gepostet werden müssen, um wirksam zu werden.

FAQ

Häufige Fragen zu Keynote & Buch

Gibt es ein Buch dazu?+

Ja — „Quit the Feed! Social Media ist wie Rauchen. Warum wir süchtig sind und wie wir uns befreien." 312 Seiten, als Taschenbuch und eBook erhältlich. Alle Infos, Leseproben und Bestellmöglichkeiten unter quit-the-feed.com/de.

Ist das Buch auch auf Englisch verfügbar?+

Ja. Die englische Ausgabe „Quit the Feed! Social Media is like Smoking." ist ebenfalls erhältlich. Alle Details unter quit-the-feed.com.

Für welche Zielgruppen ist die Keynote geeignet?+

Für Unternehmen, Führungskräfte, Mitarbeitende, Bildungseinrichtungen, Gesundheits- und HR-Events sowie für gesellschaftliche und kulturelle Formate. Die Keynote funktioniert für kleine Führungsrunden ebenso wie für Konferenzen mit mehreren Tausend Teilnehmenden.

Wirkt das nicht moralisierend?+

Nein. Klar in der Sache, freundlich im Ton — und ohne erhobenen Zeigefinger. Es geht nicht um Verzicht als Selbstzweck, sondern um einen ehrlichen Blick auf das, was der Feed uns wirklich kostet — und um die Erlaubnis, aussteigen zu dürfen.

Ist Social Media wirklich mit Rauchen vergleichbar?+

Ja — und der Vergleich ist mehr als eine Pointe. Beides nutzt körpereigene Belohnungssysteme, beides erzeugt eine langfristige Abhängigkeit, beides wird von einer milliardenschweren Industrie am Laufen gehalten, die genau weiß, was sie tut. Der einzige Unterschied: Beim Rauchen sind wir gesellschaftlich schon deutlich weiter.

Braucht man Social Media nicht doch für Sichtbarkeit und Business?+

Diese Ausrede ist die häufigste — und hält der Prüfung am wenigsten stand. Sichtbarkeit, Reichweite und tragfähige Beziehungen entstehen längst auf vielen anderen Wegen: eigene Website, Newsletter, Podcast, Vorträge, echte Netzwerke. Der Feed ist bequem, aber selten wirklich strategisch.

Wie sieht ein Quit-the-Feed-Seminar konkret aus?+

Nach dem Vorbild der klassischen Allen-Carr-Nikotin-Seminare: ein begleitetes Gruppenprogramm zum Ausstieg. Fünf Stunden, fünf Schritte, ein klarer Weg aus dem Feed — für Einzelpersonen, Teams und ganze Organisationen. Auf Wunsch als eintägiges Format oder als zweitägiger Intensiv-Workshop „Das Leben nach dem Feed".

Ist Social Media wirklich süchtig machend?+

Viele Forscher sehen deutliche Parallelen zwischen Social-Media-Nutzung und klassischen Suchtmechanismen. Plattformen wie Instagram, TikTok oder LinkedIn arbeiten mit sogenannten variablen Belohnungssystemen: Likes, Kommentare und neue Inhalte erscheinen unregelmäßig — und genau diese Unvorhersehbarkeit aktiviert besonders stark das Dopamin-Belohnungssystem im Gehirn. Unser Gehirn reagiert darauf ähnlich wie bei Glücksspiel oder Nikotin: Wir greifen immer wieder zum Handy, in der Hoffnung auf den nächsten kleinen Belohnungsreiz. Deshalb checken viele Menschen ihr Smartphone dutzende Male am Tag — oft ohne bewusste Entscheidung. Social Media ist zwar keine klassische Substanzsucht, aber es nutzt die gleichen neurobiologischen Mechanismen, die auch andere Abhängigkeiten antreiben.

Warum können wir Social Media so schwer verlassen?+

Die Schwierigkeit liegt nicht nur in Gewohnheit, sondern in einer Kombination aus psychologischen und sozialen Mechanismen. Erstens erzeugen Plattformen kontinuierliche kleine Dopamin-Belohnungen. Zweitens wirkt Social Media stark über soziale Vergleichsprozesse: Wir sehen ständig, was andere tun, erleben oder besitzen. Drittens spielt die bekannte Fear of Missing Out (FOMO) eine große Rolle — die Angst, etwas Wichtiges zu verpassen. Dazu kommt: Für viele Menschen ist Social Media längst Teil ihrer sozialen Identität geworden. Man bleibt nicht nur wegen der Inhalte, sondern auch wegen der eigenen digitalen Rolle. Genau deshalb fällt ein Ausstieg oft schwerer, als man zunächst denkt.

Was passiert, wenn man Social Media löscht?+

Viele Menschen berichten nach dem Ausstieg von überraschend positiven Veränderungen. Häufig genannt werden mehr Konzentration, weniger Ablenkung und ein ruhigeres Gedankenleben. Ohne den ständigen Strom aus Nachrichten, Bildern und Vergleichen entsteht wieder mehr mentale Klarheit. Auch die verfügbare Zeit verändert sich spürbar: Studien zeigen, dass viele Menschen täglich mehrere Stunden auf Social Media verbringen — wer diese Zeit zurückgewinnt, nutzt sie oft für Lesen, Gespräche, Bewegung oder konzentrierte Arbeit. Ein weiterer Effekt: Ohne permanente Vergleichsreize sinkt bei vielen Menschen das Gefühl, ständig mithalten zu müssen.

Wie lange dauert ein Social-Media-Entzug?+

Die ersten Tage ohne Social Media können sich tatsächlich wie ein kleiner Entzug anfühlen. Viele Menschen greifen reflexartig zum Handy oder verspüren den Impuls, ihre Accounts zu checken. Diese Phase dauert meist einige Tage bis wenige Wochen. Danach berichten viele von einer deutlichen Entspannung im Umgang mit dem Smartphone. Das Bedürfnis, ständig nach neuen Updates zu schauen, lässt nach. Wie bei anderen Gewohnheiten gilt: Je klarer die Entscheidung für einen Ausstieg ist, desto leichter fällt es, neue Routinen zu etablieren.

Was ist der Unterschied zwischen Digital Detox und Social Media Exit?+

Ein Digital Detox ist meist eine zeitlich begrenzte Pause von digitalen Geräten oder Plattformen. Viele Menschen legen für einige Tage oder Wochen bewusst ihr Smartphone zur Seite, kehren danach aber wieder zur gewohnten Nutzung zurück. Ein Social Media Exit geht einen Schritt weiter. Hier wird nicht nur pausiert, sondern die grundsätzliche Frage gestellt: Will ich diese Plattformen überhaupt noch nutzen? Dienen und nutzen mir die Plattformen noch? Der Exit ist daher weniger eine kurzfristige Maßnahme als ein dauerhafter Perspektivwechsel im Umgang mit Aufmerksamkeit, Medien und Zeit.

Wird man etwas verpassen, wenn man Social Media verlässt?+

Viele Menschen fürchten, wichtige Informationen, Trends oder Kontakte zu verpassen. In der Praxis zeigt sich jedoch oft das Gegenteil: Die wirklich relevanten Dinge erreichen uns auch ohne Social Media. Freunde melden sich direkt, wichtige Nachrichten erscheinen in klassischen Medien oder Suchmaschinen, berufliche Chancen entstehen meist über persönliche Kontakte oder gezielte Recherche. Die größte Veränderung ist daher oft nicht, dass man etwas verpasst — sondern dass man sehr viel weniger unnötige Informationen konsumiert.

Reichen Verbote oder strengere Gesetze aus, um die Probleme von Social Media zu lösen?+

Immer wieder wird gefordert, Social Media stärker zu regulieren oder sogar teilweise zu verbieten — etwa durch Altersgrenzen, Nutzungsbeschränkungen oder strengere Gesetze. Solche Maßnahmen können sinnvoll sein, besonders beim Schutz von Kindern und Jugendlichen. Dennoch lösen sie das Grundproblem nur teilweise. Der eigentliche Kern liegt tiefer: Plattformen sind bewusst so gestaltet, dass sie unsere Aufmerksamkeit möglichst lange binden. Selbst wenn einzelne Funktionen eingeschränkt werden, bleibt dieses grundlegende Design bestehen. Entscheidend ist deshalb auch, dass Nutzer:innen verstehen, wie diese Systeme funktionieren — erst mit diesem Bewusstsein wird ein selbstbestimmter Umgang möglich.

Warum vergleichen wir uns auf Social Media ständig mit anderen?+

Soziale Vergleichsprozesse gehören zum menschlichen Verhalten. Social Media verstärkt diesen Mechanismus jedoch enorm, weil wir dort vor allem kuratierten Erfolg und Highlights anderer Menschen sehen. Urlaubsbilder, Karriereschritte, perfekte Körper oder scheinbar aufregende Lebensstile werden ständig präsentiert. Unser Gehirn interpretiert diese Bilder häufig als Realität, obwohl sie meist nur einen kleinen, stark gefilterten Ausschnitt darstellen. Das kann dazu führen, dass Menschen ihr eigenes Leben als weniger erfolgreich oder spannend wahrnehmen, obwohl dieser Eindruck objektiv nicht stimmt.

Für wen ist das Buch „Quit the Feed – Social Media ist wie Rauchen" gedacht?+

Das Buch richtet sich an alle, die spüren, dass Social Media ihnen mehr Energie raubt als gibt. Besonders häufig fühlen sich Menschen angesprochen, die viel online sind — beruflich oder privat — und sich trotzdem fragen: Warum mache ich das eigentlich noch? „Quit the Feed" erklärt verständlich die psychologischen und neurologischen Mechanismen hinter Social-Media-Nutzung und zeigt einen klaren Weg, wie ein Leben ohne Feed aussehen kann. Es ist kein klassischer Digital-Detox-Ratgeber, sondern eine Einladung, die eigene Beziehung zu Social Media grundsätzlich neu zu denken.

Auch auf Englisch buchbar?+

Ja, alle Formate sind auf Deutsch und Englisch verfügbar.

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