Quit the Feed! — Jetzt auch auf Englisch: „Social Media is the New Smoking“
Henriettes Buch „Quit the Feed!“ erscheint auf Englisch: „Social Media is the New Smoking — Why we're Hooked and How to Break Free“. Eine internationale Einladung zum Ausstieg aus einem System, das global süchtig macht — 312 Seiten, ab sofort als Taschenbuch und eBook.

Henriettes Buch „Quit the Feed! Social Media ist wie Rauchen — Warum wir süchtig sind und wie wir uns befreien" ist nun auch auf Englisch erschienen: „Quit the Feed! Social Media is the New Smoking — Why we're Hooked and How to Break Free". Die deutschsprachigen Hintergründe stehen im Magazin, etwa in Social Media ist das neue Rauchen.
Social Media macht nicht an Landesgrenzen halt. Instagram fragt nicht nach Muttersprache. TikTok scrollt nicht nur auf Deutsch. LinkedIn macht nicht nur deutsche Selbstständige mürbe. Und der Algorithmus sagt auch nicht: „Ach, in Frankreich lassen wir die Menschen mal in Ruhe, die haben schon genug mit Formularen zu tun."
Nein. Dieses System ist global. Die Müdigkeit ist global. Die Dauerablenkung ist global. Der Vergleich ist global. Der Dopamin-Kick ist global. Die stille Erschöpfung nach dem Scrollen ist global. Und deshalb braucht auch die Gegenbewegung eine Sprache, die weiter reicht.
Ein großer Teil der Social-Media-Kultur ist englisch geprägt
Die Begriffe, die Trends, die Memes, die Plattformlogik, die Business-Narrative: Sichtbarkeit, Personal Branding, Engagement, Reach, FOMO, Hustle, Creator Economy, Main Character Energy — alles kommt in dieser seltsam glitzernden globalen Feed-Sprache daher.
Und genau deshalb braucht es auch dort eine klare Gegenstimme. Eine Stimme, die sagt: Du musst nicht überall sichtbar sein, um relevant zu sein. Du musst nicht dauernd posten, um zu existieren. Du musst nicht mitspielen, nur weil alle anderen noch im digitalen Rauch stehen. Du darfst gehen. Du darfst frei werden. Du darfst dein echtes Leben zurückholen.
„Quit the Feed!" ist kein nostalgischer Rückzug in eine Welt ohne Technologie. Ich will nicht zurück in die Steinzeit. Ich mag Strom. Ich mag Internet. Ich mag gute Technik. Ich mag sogar KI. Sehr. Aber ich mag keine Systeme, die Menschen abhängig machen und es dann „Community" nennen. Ich mag keine Plattformen, die unsere Aufmerksamkeit zerschreddern und uns verkaufen, das sei Verbindung. Und ich mag keine Kultur, in der wir uns selbst verlieren, nur um online nicht verloren zu wirken.
Social Media is the New Smoking
Der englische Titel bringt es auf den Punkt: Social Media is the New Smoking. Vor ein paar Jahrzehnten wurde überall geraucht. In Restaurants. In Büros. In Flugzeugen. In Talkshows. Es war normal. Cool. Gesellschaftlich akzeptiert. Bis wir verstanden haben: Moment mal, das ist gar nicht harmlos. Das macht krank. Nicht nur die, die rauchen. Auch die, die daneben sitzen.
Heute stehen wir mit Social Media an einem ähnlichen Punkt. Alle machen mit. Alle wissen irgendwie, dass es nicht guttut. Und trotzdem hängt die halbe Welt weiter am digitalen Glimmstängel. Der Unterschied: Es riecht nicht. Es macht keine gelben Finger. Es liegt keine Asche auf dem Tisch. Aber es kostet uns trotzdem etwas: Zeit. Fokus. Ruhe. Selbstwert. Tiefe. Nähe. Schlaf. Kreativität. Demokratie vielleicht auch ein bisschen. Also nur so Kleinigkeiten.
Und genau deshalb ist die englische Ausgabe für mich mehr als ein weiterer Buchlink. Sie ist ein Schritt raus aus der deutschen Nische hinein in eine größere Debatte: über mentale Gesundheit, digitale Selbstbestimmung, Aufmerksamkeitsökonomie, Big Tech und die Frage, wie wir in Zukunft leben wollen.
Eine Einladung zum Ausstieg
Nicht aus dem Leben, nicht aus der Welt, nicht aus der Moderne — sondern aus einem System, das uns permanent glauben lässt, wir müssten mehr sehen, mehr wissen, mehr posten, mehr reagieren, mehr vergleichen, mehr optimieren, mehr sichtbar sein.
Müssen wir nicht. Vielleicht ist das Revolutionärste heute nicht, lauter zu werden. Vielleicht ist das Revolutionärste, leiser zu werden. Klarer. Freier. Unabhängiger.
Und irgendwann einfach zu sagen: I quit the feed. — Oder auf Deutsch: Ich bin dann mal raus. Und wieder ganz im echten Leben.
Die englische Ausgabe · Ab sofort erhältlich
Quit the Feed! Social Media is the New Smoking — Why we're Hooked and How to Break Free
You don't need a feed to feel alive.
312 Seiten, ab sofort als Taschenbuch und eBook — für alle, die das Thema international weitergeben, englisch lesen oder Menschen außerhalb des deutschsprachigen Raums kennen, die genau dieses Buch brauchen. Join the revolution & quit the feed!
Von Henriette Hochstein-Frädrich
- Datum
- 03.05.2026
- Vortragssprache
- 🇬🇧 Englisch
VORTRÄGE ZU QUIT THE FEED & SOCIAL MEDIA EXIT
HENRIETTE HOCHSTEIN-FRÄDRICH ALS KEYNOTE-SPEAKERIN FÜR IHRE VERANSTALTUNG ANFRAGEN.
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