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Die Speaker:innen-Suche neu denken: Warum ich SpeakerMatching.com gegründet habe

Warum die klassische Speaker-Suche ausgedient hat – und wie SpeakerMatching.com Passung, Relevanz und faire Zugänge über Sichtbarkeit stellt.

Cinematisches Schwarz-Weiß-Editorial-Foto: ein einzelnes Mikrofon in Silhouette auf einer dunklen, leeren Bühne. Ein dünner warm-goldener Strahl verlässt das Mikrofon wie ein Suchfaden und verbindet sich mit einem fernen goldenen Punkt — die einzige Farbe im monochromen Bild. Minimale, hochkontrastierende Metapher für präzises Matching zwischen Speaker:in und Unternehmen.

Die Speakerbranche ist ein seltsamer Ort: Unternehmen googeln sich durch immer gleiche Namen, Agenturen kuratieren Sichtbarkeit statt Passung – und Speaker:innen verbringen unzählige Stunden damit, Content zu produzieren, der zwar laut ist, aber selten landet. Das Ergebnis? Ein System, in dem nicht diejenigen gewinnen, die wirklich passen, sondern jene, die am besten trommeln.

Doch was wäre, wenn wir dieses Spiel umdrehen? Wenn Speaker:innen sich dort bewerben, wo sie gebraucht werden – individuell, relevant, auf Augenhöhe? Wenn Unternehmen nicht mehr suchen müssten, sondern gefunden werden? Dieser Artikel zeigt, warum das alte Modell ausgedient hat, wie SpeakerMatching.com die Regeln neu schreibt und warum die Zukunft der Branche nicht lauter, sondern intelligenter wird.

Seit über zwanzig Jahren läuft die Suche nach guten Speaker:innen nach dem immer gleichen Muster ab: Man googelt sich die Finger wund, ruft herum, klickt sich durch Profile, die kaum voneinander zu unterscheiden sind, und schickt Anfragen an Menschen, die entweder keine Kapazitäten haben oder thematisch gar nicht passen. Und ja, dann gibt es da noch Agenturen. Aber auch dort: immer die selben Kandidat:innen, Provisionen usw.

Als Keynote-Speakerin, Moderatorin, Unternehmerin und Eventveranstalterin habe ich diese Prozesse aus allen Perspektiven erlebt. Und irgendwann wurde mir klar: Das kann doch unmöglich der Stand der Dinge sein. Das ist keine moderne Branche – das ist ein digitales Wandregal, in dem die Lautesten, nicht die Besten ganz vorne stehen.

Das eigentliche Problem: Lautstärke schlägt Qualität

Ob jemand gebucht wird, hat in unserer Branche häufig weniger mit Kompetenz zu tun als mit Sichtbarkeit. Wer Content-Maschinen auf Social Media füttert, Algorithmen bedient und viel Budget in Ads steckt, wird gefunden. Wer exzellente Inhalte hat, aber nicht permanent trommelt, verschwindet im Rauschen.

Unternehmen wiederum verschwenden Zeit, Energie und oft auch Nerven mit Recherchen, deren Ergebnis erstaunlich oft dasselbe ist wie bei allen anderen Veranstaltungen des Jahres: die immer gleichen Namen.

Das ist weder effizient noch fair. Es ist Zufallsprinzip in Businesskleidung.

Ich habe Unternehmen und Veranstalter:innen befragt: „Hey, wie sucht ihr denn Speaker:innen für eure Veranstaltungen?" Die immer gleiche Antwort: Augenrollen. Seufzen. Und dann ein „Dieser Prozess nervt total, das ewige Google, das sich Durchklicken durch zig Websiten und Profile – das kostet uns so viel Zeit und Nerven – und es wäre toll, wenn das irgendwie smarter ginge."

Die Frage, die alles verändert hat

Ich habe irgendwann aufgehört, mich zu fragen, wie man dieses System optimiert – und mir stattdessen eine radikal andere Frage gestellt:

Warum müssen Unternehmen eigentlich Speaker:innen suchen?

Warum bewerben sich nicht diejenigen, die wirklich passen?

In diesem Moment war klar: Wir müssen den kompletten Prozess umdrehen. Nicht verbessern. Sondern radikal neu denken. Und genau deshalb habe ich SpeakerMatching.com gegründet.

SpeakerMatching: Kein Katalog. Kein Lärm. Sondern ein System.

SpeakerMatching.com ist genau aus dieser Überzeugung entstanden. Keine endlosen Profile, keine Karteileichen, keine Marktschrei-Logik. Und total simpel:

  • Unternehmen und Veranstalter:innen stellen anonym und kostenfrei ihr Gesuch ein.
  • Speaker:innen bewerben sich gezielt darauf.
  • Nur relevante Profile werden sichtbar.
  • Kein Scrollen. Kein Raten. Kein Zufall.

Unternehmen und Veranstalter:innen erhalten innerhalb von 48 Stunden individuelle, durchdachte Pitches – und zwar von Menschen, die das Thema verstanden haben, verfügbar sind und wirklich passen. Und Speaker:innen erhöhen ihre Chancen massiv auf tolle, spannende, gut bezahlte Speaker-Jobs.

Es ist die Speakerbranche – endlich mit Matching-Logik statt Messehallen-Denken.

„Aber ich will doch gefunden werden!"

Das klingt verständlich, ist aber ein Denkfehler aus der alten Welt. Die neue Realität lautet: Buchungen entstehen nicht durch Sichtbarkeit, sondern durch Relevanz. Du wirst nicht gebucht, weil du irgendwo gelistet bist. Du wirst gebucht, weil jemand erkennt: „Diese Person versteht uns. Diese Person passt zu uns." Das ist kein Rückschritt. Das ist die Befreiung vom Sichtbarkeits-Zirkus.

Warum Agenturen das Problem nicht lösen

Es gibt hervorragende Agenturen, die wertvolle Arbeit leisten – keine Frage. Doch sie operieren innerhalb eines Systems, das strukturell begrenzt ist. Die allerwenigsten Speaker:innen haben den Luxus, dass ihre Agenturen sie verlässlich mit monatlich mehreren Buchungen versorgen. Im Gegenteil: 90 % der Speaker:innen, die in Agenturen gelistet sind, bekommen darüber maximal 2 bis 3 Jobs im Jahr (und das ist schon viel …). Davon kann man wahrlich nicht leben.

Das klassische Agenturmodell funktioniert wie eine Pyramide:

  • oben wenige Stars, die ständig unterwegs sind
  • darunter viele gute Speaker:innen, die kaum sichtbar werden
  • und eine breite Basis an Talenten, die niemals wirklich ins Spiel kommen

Das führt zu mehreren Problemen:

Für Unternehmen:

  • Sie sehen oft immer wieder dieselben Namen
  • zahlen Provisionen für Auswahlprozesse, die sie meist trotzdem selbst leisten
  • und erhalten Vorschläge, die eher Portfolio-getrieben sind als passungsorientiert

Für Speaker:innen:

  • Sichtbarkeit hängt nicht von Qualität ab, sondern von Priorisierung im Portfolio
  • nur wenige werden aktiv empfohlen
  • viele werden zwar geführt, aber praktisch nicht vermittelt

Kurz gesagt: Agenturen verwalten das alte System. SpeakerMatching baut ein neues. Wir nehmen niemandem etwas weg. Wir schaffen Zugang – dort, wo zuvor Engstellen waren.

First Principles statt Branchenrituale

Ich liebe es, Systeme bis zum Kern zu hinterfragen. Wenn man die Gewohnheiten abzieht, bleibt eine einfache Wahrheit übrig: Die beste Person für einen Auftrag ist oft nicht die lauteste. Aber sie sollte diejenige sein, die den ersten Schritt macht.

Das ist die Logik von SpeakerMatching. Nicht Sichtbarkeit entscheidet, sondern Passung. Nicht Reichweite bestimmt, sondern Relevanz. Nicht Gatekeeping gewinnt, sondern Matching.

Und: SpeakerMatching wurde mit KI-Tools gebaut. Siehe auch Von 500.000 Euro zu 5.000 Euro: Was KI für Gründer & Plattformen (und die Eventbranche) wirklich verändert.

Meine Mission & Vision

Ich möchte verhindern, dass Talent daran scheitert, dass jemand nicht laut genug ist. Ich möchte die Branche demokratisieren, Zugänge erleichtern und die Qualität von Events verbessern – nicht durch mehr Auswahl, sondern durch bessere Auswahl.

In ein paar Jahren wird niemand mehr fragen, wo man Speaker:innen findet. Die Frage lautet dann nur noch: „Was steht in unserem Gesuch?"

Und die Antwort sind Pitches von Menschen, die wirklich passen – nicht von denen, die am lautesten schreien. SpeakerMatching wird dann das sein, was LinkedIn gern wäre: ein funktionierendes Netzwerk ohne Lärm.

Ein Satz für Unternehmen

Stellt eure Gesuche ein – anonym und kostenfrei (ja, wirklich!). Ihr findet die passenden Speaker:innen schneller, besser – und ohne Provision.

Ein Satz für Speaker:innen

Bewerbt euch nicht breit. Bewerbt euch klug. Copy-Paste erzeugt keine Magie. Relevanz schon.

SpeakerMatching.com verbindet Unternehmen & Veranstalter:innen mit passenden Speaker:innen und Trainer:innen – fair, anonym, schnell und provisionsfrei.

FAQ: Die häufigsten Fragen zur neuen Speaker-Suche

Wie finde ich den richtigen Speaker für mein Event?

Indem Sie nicht mehr suchen. Stellen Sie ein Gesuch ein und lassen Sie passende Speaker:innen auf Sie zukommen. So erhalten Sie innerhalb von 48 Stunden individuelle Pitches von Menschen, die Ihr Thema verstanden haben, verfügbar sind und wirklich passen.

Was ist SpeakerMatching und wie funktioniert es?

SpeakerMatching ist ein Matching-System für Speaker:innen, Unternehmen und Veranstalter:innen. Statt Profile zu durchscrollen oder Agenturen zu kontaktieren, formulieren Unternehmen ihren Bedarf – und qualifizierte Speaker:innen bewerben sich gezielt darauf. Keine Zufallsfunde, keine Kataloge, kein Lärm. Nur relevante Matches.

Worin unterscheidet sich SpeakerMatching von einer klassischen Speaker-Agentur?

Agenturen verwalten Portfolios und empfehlen häufig Personen, die sie bereits kennen oder priorisieren. Das ist für Stars sinnvoll, aber für alle anderen frustrierend. SpeakerMatching dreht das System um: Hier entscheidet nicht Sichtbarkeit, Portfolio-Politik oder Prominenz, sondern Passung. Kein Gatekeeping, keine Provisionen, keine Favoritenlisten.

Kann ich Speaker ohne Provision buchen?

Ja. Bei SpeakerMatching fallen für Unternehmen keinerlei Vermittlungsgebühren an. Die Plattform ist kostenfrei und anonym. Sie erhalten passende Bewerbungen und wählen selbst aus – direkt, transparent und ohne versteckte Kosten.

Speaker:innen zahlen eine faire Abo-Gebühr, um die Plattform nutzen zu können – und das Honorar bleibt komplett in ihren Händen.

Wie schnell bekomme ich Bewerbungen für mein Gesuch?

In den meisten Fällen innerhalb von 24–48 Stunden. Speaker:innen, die sich bewerben, sind selbstmotiviert, verfügbar und thematisch relevant. Das führt zu besseren Ergebnissen als jede Google-Suche oder Social-Media-Recherche.

Brauche ich ein öffentliches Profil, um gebucht zu werden?

Nein. Sie werden nicht gefunden, weil Sie sichtbar sind – sondern weil Sie relevant sind. SpeakerMatching arbeitet nicht mit Profilregalen. Sichtbar wird nur, wer sich bewirbt. Das schützt vor Lärm, erspart Selbstmarketing-Stress und belohnt Qualität.

Eignet sich SpeakerMatching auch für Agenturen?

Ja – sogar sehr. Agenturen werden entlastet, weil sie nicht jeden Auftrag selbst suchen müssen und auch Speaker:innen aus dem „Mittelfeld" echte Chancen bekommen. SpeakerMatching ist keine Konkurrenz, sondern die fehlende Infrastruktur zwischen Angebot, Nachfrage und echter Passung.

Bonus-Tipp für Speaker:innen

Ein Copy-Paste-Pitch spart Zeit – kostet aber Aufträge. Individuelle Bewerbungen führen zu Buchungen. Standardtexte zu Standardergebnissen.

Siehe auch Von 500.000 Euro zu 5.000 Euro: Was KI für Gründer & Plattformen wirklich verändert und LinkedOut und trotzdem da – Ein Survival-Guide für alle, die keine Lust auf LinkedIn haben.

Autorin: Henriette Hochstein-Frädrich

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