Resilienz, Mental Health & Stressmanagement: Vorträge und Workshops für eine (Arbeits)welt unter Druck
Resilienz ist nicht die Kunst, immer weiterzumachen.
Echte Resilienz bedeutet nicht, Belastung schönzureden. Sie bedeutet auch nicht, jedes Problem wegzuatmen, während das Postfach brennt, die Organisation umgebaut wird, die Führungskraft keine Zeit hat und der Kopf nachts um drei Uhr weiterarbeitet.
Echte Resilienz beginnt früher. Bei der Frage: Warum sind wir überhaupt so erschöpft? Was macht Dauerstress mit unserem Gehirn? Warum verlieren wir unter Druck Kreativität, Humor, Empathie und Weitblick? Warum reagieren wir in Veränderung oft so irrational, obwohl wir uns doch für vernünftige Menschen halten? Warum wird aus einem normalen Arbeitstag plötzlich ein innerer Ausnahmezustand? Und was brauchen Menschen wirklich, um wieder in Kraft, Klarheit und Handlung zu kommen?
Genau hier setzt Speakerin, Autorin und Unternehmerin Henriette Hochstein-Frädrich an. Mit einer Mischung aus Psychologie, Neurowissenschaft, Humor, Alltagserfahrung und radikaler Verständlichkeit macht sie sichtbar, was in vielen Unternehmen längst spürbar ist: Wir können über Leistung, Veränderung, Führung und Zukunft nicht mehr sprechen, ohne über mentale Gesundheit zu sprechen.
Lange wurde Resilienz mißverstanden. Als mentale Hornhaut, als individuelles Durchhaltevermögen oder als Fähigkeit, auch dann noch freundlich, produktiv und lösungsorientiert zu bleiben, wenn längst alles zu viel ist. Der unausgesprochene Subtext lautete oft: Wenn du erschöpft bist, bist du offenbar nicht resilient genug.
Dabei strampeln sich die Menschen ab. Sie arbeiten. Sie liefern. Sie reagieren. Sie sitzen in Meetings, beantworten Nachrichten, springen zwischen Aufgaben, Erwartungen, Krisen, Veränderungen und innerem Dauerrauschen hin und her. Von außen sieht vieles noch stabil aus. Innen aber läuft längst ein anderes Programm: Anspannung, Müdigkeit, Reizbarkeit, Überforderung, Konzentrationsverlust, Sinnfragen, Erschöpfung.
Und dann kommt ein Unternehmen und sagt: Wir brauchen mehr Resilienz.
Die Frage ist nur: Was meinen wir damit eigentlich? Noch mehr aushalten? Noch besser performen? Noch länger durchhalten? Noch effizienter mit dem eigenen Stress klarkommen, während die Ursachen bleiben, wie sie sind?
Oder geht es um etwas Tieferes? Um die Fähigkeit, in bewegten Zeiten nicht innerlich zu zerbrechen. Um mentale Klarheit in Überforderung. Um Selbstführung, wenn außen nichts mehr eindeutig ist. Um psychologische Sicherheit in Teams. Um Führung, die Menschen nicht zusätzlich belastet, sondern Orientierung schafft. Um ein Nervensystem, das nicht permanent im Alarmmodus hängt. Und um Organisationen, die verstehen: Mentale Gesundheit ist kein privates Wellness-Thema. Sie ist eine zentrale Zukunftskompetenz.
Wir leben in einer Zeit, in der viele Menschen funktionieren — aber nicht mehr wirklich bei Kräften sind.
Motivation beginnt dort, wo Menschen wieder wirksam werden.
In einer Zeit permanenter Veränderung wollen Menschen verstehen, worum es geht. Sie wollen Sinn erkennen, Einfluss erleben, Vertrauen spüren und das Gefühl haben, nicht bloß Objekt der nächsten Transformation zu sein. Denn wer sich ausgeliefert fühlt, wird nicht beweglich. Wer nur funktionieren soll, wird nicht kreativ. Wer Veränderung nicht versteht, kann sie vielleicht ertragen – aber selten wirklich gestalten. Und selbst die Veränderung verändert sich - siehe auch Die Evolution der Motivation – Von göttlicher Pflicht bis TikTok-Dopamin-Kick.
Echte Motivation entsteht, wenn Menschen innerlich wieder andocken: An einen Sinn, an eine Aufgabe, an andere Menschen, an die eigene Kompetenz und an das Gefühl: Ich kann etwas tun. Genau das ist Selbstwirksamkeit, die vielleicht wichtigste Energiequelle für Menschen und Unternehmen, die in bewegten Zeiten nicht nur durchhalten und überleben, sondern Zukunft gestalten wollen.
Vortragsinhalte
Diese Keynote ist kein Appell, Veränderung einfach „positiver“ zu sehen. Und sie ist auch kein weiterer Vortrag darüber, dass wir alle agiler, flexibler und resilienter werden müssen. Sie setzt früher an. Henriette Hochstein-Frädrich macht verständlich, warum Wandel Menschen oft so sehr verunsichert. Warum Widerstand keine Charakterschwäche ist, sondern häufig eine menschliche Schutzreaktion. Warum Motivation nicht entsteht, wenn man Druck erhöht, sondern wenn Menschen wieder Sinn, Orientierung und Selbstwirksamkeit erleben. Und warum Unternehmen in bewegten Zeiten nicht nur neue Strategien brauchen, sondern Menschen, die innerlich mitkommen. Siehe auch Die Sache mit der Komfortzone: Bleib ruhig drin … ! Der Vortrag zeigt, was Veränderung mit unserem Denken, Fühlen und Handeln macht – und wie daraus wieder Bewegung, Klarheit und Gestaltungskraft entstehen kann.
In ihrer Keynote verbindet Henriette Hochstein-Frädrich Psychologie, Neurowissenschaft, unternehmerische Erfahrung, gesellschaftlichen Blick, Humor und starke Bilder. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Menschen und Organisationen in Zeiten permanenter Transformation veränderungsfähig bleiben und die Lust am aktiven Gestalten bewahren.
Der Vortrag kann je nach Veranstaltung, Zielgruppe und Kontext unterschiedliche Schwerpunkte setzen, unter anderem:
Wandel verstehen:
Warum Veränderung heute nicht mehr Ausnahme, sondern Dauerzustand ist – und was das mit Menschen, Teams und Organisationen macht.
Widerstand entschlüsseln
Warum Menschen nicht einfach „gegen Veränderung“ sind, sondern oft gegen Kontrollverlust, Überforderung, Sinnverlust oder das Gefühl, nicht gehört zu werden. Siehe auch Warum wir uns manchmal wie Krabben im Korb verhalten – und wie wir trotzdem ausbrechen können.
Motivation neu denken
Warum echte Motivation nicht durch Tschakka entsteht, sondern durch Sinn, Zugehörigkeit, Klarheit, Vertrauen und Selbstwirksamkeit.
Cortex, Baby!
Warum unser Gehirn unter Stress anders entscheidet – und weshalb Veränderungsfähigkeit auch bedeutet, den eigenen Kopf wieder einzuschalten, wenn das innere Alarmsystem längst übernommen hat.
Resilienz in bewegten Zeiten
Wie Menschen stabil bleiben können, ohne hart zu werden. Und wie innere Stabilität zur Grundlage für äußere Beweglichkeit wird. Siehe auch Resilienz in unsicheren Zeiten: Wie wir innere Stärke entwickeln und Herausforderungen meistern.
Führung und Kommunikation im Wandel
Warum Führung heute vor allem Orientierung, Sprache, psychologische Sicherheit und ehrlichen Dialog braucht – gerade dann, wenn nicht alle Antworten feststehen.
Die Kraft der Fragezeichen
Warum gute Fragen oft mehr bewegen als schnelle Antworten. Und wie radikale Neugier, First Principles Thinking und neue Perspektiven helfen, aus alten Denkmustern auszusteigen. Siehe auch Die Magie der Fragezeichen – Wie uns kluge Fragen retten, berühren und weiterbringen.
Zukunftslust statt Veränderungsmüdigkeit
Wie aus Ohnmacht wieder Gestaltungskraft entstehen kann – und warum Wandel nicht nur Zumutung ist, sondern auch Einladung, Dinge neu zu denken. Siehe auch Psychologische Sicherheit: Neuer Hype oder einfach nur "Fehlerkultur in fancy"?
Für wen ist das relevant?
Diese Keynote richtet sich an Unternehmen, Organisationen und Menschen, die mitten im Wandel stehen – also im Grunde an fast alle, die heute arbeiten, führen, entscheiden, gestalten oder Verantwortung tragen. Besonders geeignet ist der Vortrag für Führungskräftetagungen, Mitarbeiterevents, Kick-offs, Change- und Transformationsprozesse, HR-Veranstaltungen, interne Konferenzen, Strategie-Events, Offsites, Jahresauftakte, Kulturentwicklungsprogramme und Veranstaltungen rund um Motivation, Resilienz, Führung, Innovation und Zukunftsfähigkeit.
Er eignet sich für Unternehmen, die ihre Mitarbeitenden nicht mit Change-Parolen abspeisen wollen, sondern ihnen einen klugen, stärkenden und aktivierenden Impuls geben möchten. Für Führungskräfte, die Orientierung geben sollen, obwohl sie selbst in unsicheren Zeiten führen. Für Teams, die müde geworden sind von ständigen Veränderungen. Und für Organisationen, die verstanden haben, dass Zukunftsfähigkeit nicht nur eine Frage von Technologie, Prozessen oder Strategien ist – sondern vor allem eine Frage von Menschen.
Was die Teilnehmenden mitnehmen
Die Teilnehmenden gehen mit dem Gefühl: Ich verstehe besser, was gerade passiert. Mit mir. Mit uns. Mit unserer Organisation. Und ich bin dem nicht ausgeliefert und kann aktiv (und will!) weiter mitgestalten. Sie nehmen neue Sprache für alte Spannungen mit. Neue Bilder für komplexe Zusammenhänge. Neue Fragen für festgefahrene Situationen. Und vor allem: ein Gefühl von innerer Sortierung. Was vorher diffus, anstrengend oder bedrohlich wirkte, wird greifbarer. Widerstand bekommt eine andere Bedeutung. Motivation wird nicht länger als Pflichtgefühl verstanden, sondern als Ergebnis von Sinn, Selbstwirksamkeit und Verbindung. Veränderung wird nicht schöngefärbt, aber entdramatisiert.
Im besten Fall entsteht genau das, was in vielen Organisationen gerade fehlt: ein Moment gemeinsamer Klarheit. Ein ehrliches Aufatmen. Ein bisschen Humor im Ernst. Und neue Lust, nicht nur weiterzumachen, sondern wieder mitzugestalten.
Mögliche Formate
Keynote (30–90 Minuten)
Impulsvortrag (z. B. für Events / Konferenzen)
Interaktiver Workshop (2–4 Stunden)
Individuelle Formate (auf Unternehmen & Zielgruppe zugeschnitten)
deutsch & englisch
Referenzen, News, Termine
#motivation #change #veränderung #transformation
Kund:innenstimmen
Magazin
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FAQ - Häufige Fragen zu Motivation, Wandel und Veränderungsfähigkeit
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Weil Veränderung selten nur eine sachliche Frage ist. Auf dem Papier geht es vielleicht um neue Prozesse, neue Strukturen, neue Technologien oder neue Strategien. Innerlich geht es für viele Menschen aber um etwas ganz anderes: um Sicherheit, Kontrolle, Zugehörigkeit, Status, Kompetenz und die Frage, ob sie in der neuen Situation noch wirksam sein können.
Widerstand gegen Veränderung ist deshalb nicht automatisch Bequemlichkeit oder schlechte Haltung. Oft ist er eine menschliche Schutzreaktion. Wer Wandel gestalten will, muss also nicht nur erklären, was sich verändert, sondern auch verstehen, was Veränderung mit Menschen macht.
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Nicht, indem man ihnen sagt, dass sie jetzt bitte motiviert sein sollen. Motivation lässt sich nicht verordnen – und schon gar nicht durch Change-Parolen, Durchhalteappelle oder künstliche Aufbruchsstimmung.
Menschen kommen eher in Bewegung, wenn sie verstehen, warum Veränderung notwendig ist, wenn sie Sinn erkennen, Einfluss erleben, ernst genommen werden und spüren: Ich bin nicht nur Objekt dieser Veränderung, ich kann etwas beitragen. Genau dort entsteht Selbstwirksamkeit – und aus Selbstwirksamkeit entsteht echte Motivation.
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Veränderungsfähigkeit bedeutet nicht, jede Veränderung gut zu finden oder alles klaglos mitzumachen. Es bedeutet, in bewegten Zeiten denkfähig, handlungsfähig und verbunden zu bleiben.
Für Unternehmen heißt das: Strukturen, Kommunikation und Führung so zu gestalten, dass Menschen nicht nur funktionieren, sondern mitdenken und mitgestalten können. Für Einzelne heißt es: Unsicherheit aushalten, neue Perspektiven entwickeln, die eigene Energie schützen und trotz Komplexität den nächsten sinnvollen Schritt erkennen.
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Weil Veränderung heute selten linear verläuft. Früher konnte man Change oft als Projekt denken: Ist-Zustand, Soll-Zustand, Maßnahmenplan, Umsetzung, fertig. Heute ist Wandel meist kein einzelnes Projekt mehr, sondern ein permanenter Zustand.
Digitalisierung, KI, Fachkräftemangel, Kostendruck, neue Arbeitsmodelle, mentale Erschöpfung und gesellschaftliche Unsicherheit greifen ineinander. Klassisches Change Management bleibt wichtig, aber es reicht nicht, wenn Menschen innerlich nicht mehr mitkommen. Heute braucht Veränderung zusätzlich psychologisches Verständnis, klare Kommunikation, Vertrauen, Sinn und echte Beteiligung.
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Motivation ist die Energie, die Menschen in Bewegung bringt. Veränderungsfähigkeit ist die Fähigkeit, auch dann beweglich zu bleiben, wenn es unsicher, komplex oder unbequem wird.
Beides hängt eng zusammen. Ohne Motivation bleibt Veränderung mechanisch. Ohne Veränderungsfähigkeit verpufft Motivation schnell. In modernen Organisationen braucht es deshalb nicht nur kurze Begeisterung, sondern eine tiefere innere Stabilität: Menschen müssen verstehen, warum sie sich bewegen, wohin sie sich bewegen und welchen Einfluss sie dabei haben.
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Unternehmen brauchen Strategien, Technologien und Prozesse – natürlich. Aber sie brauchen vor allem Menschen, die in der Lage sind, mit Unsicherheit umzugehen, Verantwortung zu übernehmen, klug zu kommunizieren und Neues zu denken.
Zukunftsfähigkeit entsteht dort, wo Organisationen beweglich bleiben, ohne ihre Menschen zu verschleißen. Wo Stabilität und Veränderung kein Widerspruch sind. Wo Führung Orientierung gibt, Teams verbunden bleiben und Mitarbeitende nicht nur funktionieren, sondern verstehen, gestalten und wachsen können.
Siehe auch Ambidextrie – oder: Können Unternehmen wirklich beidhändig denken?
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Motivation entsteht heute weniger durch Euphorie als durch Sinn, Klarheit und Selbstwirksamkeit. Menschen wollen nicht nur „mitgenommen“ werden. Sie wollen verstehen, worum es geht. Sie wollen wissen, welchen Beitrag sie leisten können. Und sie wollen erleben, dass ihre Perspektive zählt.
In einer unsicheren Welt ist Motivation deshalb oft leiser, aber tiefer als früher. Sie zeigt sich nicht unbedingt im großen Jubel, sondern in dem Moment, in dem Menschen wieder denken: Ich bin dem nicht ausgeliefert. Ich kann etwas tun.
Siehe auch Cortex, Baby! Warum unsere Welt so bescheuert ist und was das mit unserem Gehirn zu tun hat
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Weil Veränderung fast immer auch Verlust bedeutet. Selbst wenn das Ziel sinnvoll ist, verlieren Menschen manchmal Gewohnheit, Orientierung, Routinen, Einfluss, Status oder das Gefühl, kompetent zu sein. Das löst Stress aus.
Widerstand ist deshalb ein wichtiges Signal. Er zeigt, wo Menschen Fragen, Sorgen oder ungeklärte Bedürfnisse haben. Kluge Veränderungskultur bekämpft Widerstand nicht reflexartig, sondern hört genauer hin: Was will hier eigentlich geschützt werden?
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Führung wird in Zeiten des Wandels besonders wichtig – aber anders als früher. Führungskräfte müssen heute nicht so tun, als hätten sie auf alles eine fertige Antwort. Viel wichtiger ist, Orientierung zu geben, ehrlich zu kommunizieren, Unsicherheit auszuhalten und Räume zu schaffen, in denen Menschen Fragen stellen, Zweifel äußern und trotzdem handlungsfähig bleiben können.
Gute Führung im Wandel bedeutet nicht Kontrolle über alles. Sie bedeutet, Vertrauen, Klarheit und Verbindung herzustellen, gerade wenn die Lage komplex ist.
Siehe auch Steter Wandel statt unendlicher Wachstum: Warum wir das Konzept von Erfolg neu denken sollten.
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Weil Menschen nur dann offen, kreativ und lernfähig bleiben, wenn sie sich nicht permanent bedroht fühlen. Wer Angst hat, Fehler zu machen, Status zu verlieren oder mit Bedenken nicht gehört zu werden, wird sich kaum mutig auf Neues einlassen.
Psychologische Sicherheit bedeutet nicht Kuschelkultur. Sie bedeutet: Menschen können ehrlich sprechen, Fragen stellen, Zweifel äußern und Ideen einbringen, ohne sofort abgewertet zu werden. Gerade in Veränderungsprozessen ist das kein „Nice to have“, sondern eine Voraussetzung für echte Lern- und Anpassungsfähigkeit.
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Ein guter Vortrag ersetzt keinen Veränderungsprozess. Aber er kann etwas Entscheidendes auslösen: einen gemeinsamen Moment des Verstehens.
Er kann Sprache geben für das, was viele spüren, aber nicht ausdrücken können. Er kann Widerstand entdramatisieren, Zusammenhänge sichtbar machen, neue Perspektiven öffnen und Menschen innerlich sortieren. Und er kann genau den Impuls setzen, der in Veränderungsprozessen oft fehlt: nicht nur weiterzumachen, sondern wieder bewusst mitzugestalten.
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Weil der Satz oft so tut, als sei Widerstand gegen Veränderung vor allem ein Bequemlichkeitsproblem. In Wahrheit befinden sich viele Menschen längst nicht mehr in einer gemütlichen Komfortzone, sondern in einer Dauerbelastungszone.
Wer Menschen bewegen will, sollte sie nicht beschämen, sondern verstehen. Veränderung gelingt nicht besser, wenn man Druck moralisch auflädt. Sie gelingt besser, wenn Menschen Sinn erkennen, Sicherheit erleben und wieder Zugang zu ihrer eigenen Handlungsfähigkeit bekommen.
Siehe auch Die Sache mit der Komfortzone: Bleib ruhig drin … !
Veränderung beginnt selten mit Begeisterung. Aber oft beginnt sie mit einem besseren Verständnis davon, warum sie uns so viel abverlangt – und warum wir ihr trotzdem nicht ausgeliefert sind.
Henriette Hochstein-Frädrich
Es gibt Menschen, die über Veränderung sprechen, weil sie Methoden dazu gelernt haben. Und es gibt Menschen, deren ganzes Leben eine Bewegung durch Umbrüche, Neuanfänge, Fragen, Brüche, Ideen und mutige Entscheidungen ist. Henriette Hochstein-Frädrich gehört zur zweiten Kategorie.
Als Gründerin, Unternehmerin, Keynote-Speakerin und Autorin hat sie Veränderung nie nur beobachtet, sondern immer wieder selbst gestaltet: im Aufbau von Unternehmen, auf Bühnen, in gesellschaftlichen Debatten, in kreativen Projekten und in der eigenen Biografie. Sie weiß, dass Wandel selten so sauber verläuft, wie er in Strategiepapieren aussieht. Und dass Menschen nicht durch Folien bewegt werden, sondern durch Sinn, Vertrauen, Klarheit, Humor und das Gefühl: Ich kann etwas tun.
Ihre Vorträge verbinden analytische Schärfe mit Wärme, psychologisches Wissen mit unternehmerischer Praxis, persönliche Erfahrung mit gesellschaftlichem Blick. Henriette Hochstein-Frädrich spricht nicht von oben herab über Transformation. Sie nimmt Menschen mit hinein in die Frage, wie wir in einer Welt voller Veränderung denkfähig, mutig, verbunden und handlungsfähig bleiben.
Das macht ihre Keynotes so besonders: Sie sind inspirierend, aber nicht naiv. Unterhaltsam, aber nicht oberflächlich. Klar, aber nicht kalt. Und motivierend, ohne jemals nach Tschakka zu klingen.
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Früher klang Change oft nach Aufbruch, Tschakka!, Kick-off, Post-it-Wand, „Raus aus der Komfortzone!“ und „Gemeinsam schaffen wir das!“. Heute wirkt das schnell wie ein vergilbtes Motivationsposter in der Teeküche, während draußen die Welt brennt.
Denn Menschen müssen heute nicht mehr nur eine Veränderung bewältigen. Sie leben in einer Art Dauertransformation: Digitalisierung, KI, Fachkräftemangel, Kostendruck, neue Führungskulturen, hybride Arbeit, politische Unsicherheit, demografischer Wandel, mentale Erschöpfung, Sinnfragen, Vertrauensverlust, ständige Reorganisationen.
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