Leben und so
Leben und so
Dies. Und das.

Buchtipp: „Du musst nicht von allen gemocht werden" — Ein Befreiungsschlag in fünf Gesprächen
Kishimi & Koga übersetzen Alfred Adlers Individualpsychologie in einen radikalen Dialog über Freiheit, Selbstverantwortung und den Mut, sich nicht länger zu verbiegen.
Ein Buch wie eine Ohrfeige — im besten Sinne. Über die Individualpsychologie von Alfred Adler, die These „Es gibt kein Trauma", die Trennung zwischen deinen und den Aufgaben der anderen — und warum Freiheit heißt: dich mögen, auch wenn dich nicht alle mögen.

Was ich gern mit Mitte 20 gewusst hätte …
Eine Rede an die Landesbesten der IHK Elbe-Weser — über Enden und Anfänge, Endgegner, Risiko, Kopf vs. Herz, Masken, Vergleiche und den Mut zur eigenen perfekten Unperfektion.
Kein „höher-schneller-weiter-mehr"-Vortrag, sondern emotional, leise, ehrlich und aus dem Leben. Über Hesses Stufen, das Lebens-Game und seinen Endgegner, Risiko und Angst, Rosen und Freiheit, Zweifel, Rumeiern und Erfolg — und warum jeder Weg erst unterwegs entsteht.

Legostalgie: Wenn das letzte Legoset aus dem Kinderzimmer verschwindet
Über das widersprüchlich-bittersüße Gefühl, wenn die Staubfänger endgültig gehen — und mit ihnen ein Stück Kindheit, das man gestern noch aufgebaut hat.
Legostalgie: die Erleichterung, die Staubfänger endlich loszuwerden — und gleichzeitig das Ziehen im Herzen, weil das Kind kein Kind mehr sein will. Eine kleine, ehrliche Notiz über Zeit, Loslassen und die Frage, wohin bloß mit all den fertigen Sets.

An evening with Elizabeth Gilbert – Big Magic: Creative Living Beyond Fear
90 Minuten pure Bühne im Kölner Gürzenich — über Speaking als Kunst, „relaxed women" als Revolution und die drei Zutaten für einen ruhigen Geist: Prioritäten, Grenzen, Mystik.
Keine Deko, keine Leinwand, keine Show — nur Elizabeth Gilbert, nackte Bühne, 60 Minuten on Point. Eine kleine Liebeserklärung an eine Speaking-Masterclass und ihre großen Fragen: Was priorisierst du wirklich? Wo ziehst du deinen sacred circle? Und warum die Welt keine weitere gestresste, sondern eine entspannte Frau braucht.

Der Bibliothekar in meinem Kopf: Wer oder was entscheidet, woran wir uns erinnern?
Über Erinnerungen als Zeitmaschinen, das kleine Männchen im Hirn-Archiv — und die Frage, wer wir eigentlich ohne all die kleinen und großen Filmstreifen unserer Vergangenheit wären.
Aus heiterem Himmel poppen sie auf: ein Take-That-Nachmittag 1993, Karamellbonbon-Duft der Klavierlehrerin, Wasserbomben vom Balkon. Über den magischen Moment des Erinnerns, was ihn auslöst — und warum Erinnerungen die Bausteine unserer Identität sind, nicht bloß Nostalgie-Kitzel.

Das Ostergeheimnis: Den Osterhasen gibt es wirklich. Ehrlich!
Sächsische Schweiz, DDR, Ostersonntag 1987: Wie meine Eltern auf einer wildfremden Wiese ein Osternest zauberten — und das Rätsel bis heute nicht auflösen wollen.
Eine der schönsten Kindheitserinnerungen: ein magischer Ostersonntag mit Wanderung, Picknick, versteckten Nestern mitten in den Bergen — und einem Familiengeheimnis, das seit fast 40 Jahren unaufgeklärt bleibt. Und das ich, ehrlich gesagt, auch gar nicht mehr aufgeklärt haben will.

Von Stolpern und Leuchttürmen: Was das wirklich Herausfordernde am Elternsein ist
Über Shelly Robinsons Reparenting-Post, überforderte Eltern, den täglichen Steinklumpen den Berg hoch — und die Erkenntnis, dass die größte Herausforderung nicht die Wutanfälle sind, sondern das eigene Mitwachsen.
Elternsein wird uns nicht beigebracht. Beziehung auch nicht. Ein Post von Shelly Robinson trifft mitten ins Herz: Das wirklich Harte ist nicht der Tantrum des Kindes, sondern die Aufgabe, sich selbst neu zu erziehen — und trotzdem der Leuchtturm zu sein, auch wenn das Licht mal flackert.

Zeit: Die demokratischste und gerechteste Ressource der Welt
Über die Epidemie der Zeitarmut, den Sweet Spot zwischen Burnout und Boreout, die 5-Warum-Methode und Distraction Shaming – und warum nicht mehr Zeit, sondern eine andere Haltung dazu die Lösung ist.
Kein Multimilliardär der Welt kann den Tag auf 28 Stunden strecken. 24 Stunden hat jeder – und trotzdem fühlt es sich nicht so an. Warum das Problem nicht die Zeit selbst ist, sondern die Geschichten, die wir uns über sie erzählen.

Schönheit ist existenziell: Menschen brauchen Harmonie, Ästhetik und Ruhe
Über Stadtflucht, Broken Windows, Vitruv, Barcelonas Superblocks — und warum die ästhetische Qualität unserer Umgebung direkten Einfluss auf unser soziales Miteinander hat.
Gibt es einen Zusammenhang, dass unsere Welt immer „blöder" wird, die Menschen immer gestresster und unsolidarischer, weil unsere Lebensräume einfach nicht mehr „schön" sind, sondern heruntergekommen, dreckig, zu laut? Brauchen wir Harmonie, Ästhetik und Ruhe, um wirklich gut miteinander auszukommen?

Anfänge brauchen Enden
Warum wir Enden brauchen, über die Magie von Anfängen — und warum Unendlichkeit keine gute Idee ist. Ein Essay über Zyklen, Loslassen und die Kostbarkeit der Endlichkeit.
Enden haben einen schlechten Ruf — und sind doch die Voraussetzung für jeden Neuanfang. Über bewusstes Beenden, die volle und die leere Teetasse, Silvester als Ritual, Pinks 18. Hochzeitstag, Hermann Hesses „Stufen“ und die Frage, warum uns Infinity-Scrolling so kirre macht.

Menschsein ist komplex: Was wir von AppleTV's Serien-Hit „The Morning Show" lernen können
Über eine Serie ohne eindeutig Böse, komplexe Charaktere zwischen Pflicht und Moral — und warum Empathie in einer Welt der Shitstürme wichtiger ist denn je.
Alex, Bradley, Paul, Cory, Stella, Mia, Chris, Chip: In „The Morning Show" gibt es keine reinen Held:innen und keine reinen Bösewichte. Jede Figur balanciert zwischen richtig und falsch, jede stürzt ab, jede kämpft sich raus. Menschsein ist komplex — und genau das dürfen wir uns wieder erlauben.

Glimmer statt Trigger: Glücksgluckser im Bauch
Über ein neues Modewort, das das Gegenteil von „Trigger" beschreibt — die winzigen Glücksmomente, die uns durchfluten, wenn wir bereit sind, sie zu sehen.
Regenbogen, Hundewelpen, warme Bettwäsche, das krakelige Bild der Vierjährigen: „Glimmer" sind die kleinen Glücksfunken, die unser Herz erwärmen. Über das bewusste Umtrainieren des Steinzeit-Gehirns, unsere Scheiß-Coolness — und das Recht, kitschige Bilder wieder toll finden zu dürfen.