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Eventuell spirituell ... ?! Eine ENTdeckungstour

Die letzten Monate war ich im Schreibuniversum verschollen. Ich schreibe deshalb ganz bewusst "Universum", weil es die Thematik des Buches ziemlich passend auf den Punkt bringt: Ich durfte Saskia Winkler als Co-Autorin dabei unterstützen, auf 300 Seiten über die Welt der Spiritualität, der Quanten, der Energie, der Intuition, der Seele und noch so vieles mehr humorvoll, modern, pragmatisch und vor allem mit viel Herz, Witz und Leidenschaft zu schreiben. Heraus gekommen ist dabei ihr Buch "Eventuell Spirituell ...?!", welches gerade frisch, und von Nora Wirth liebevoll gelayoutet, der Druckerpresse entsprungen endlich erhältlich ist. Jedem, der Spaß daran hat, seine eigene Spiritualität (weiter oder wieder) zu entdecken, lege ich das Buch von ❤en ans ❤.

Hier ein Auszug aus dem Abschnitt "Verstehen – Energie, Quanten, Matrix, WTF?!": 

Beweise, Beweise, Beweise!

„Das Nicht-Wahrnehmen von etwas beweist nicht dessen Nicht-Existenz." – Dalai Lama

Auch wenn wir im vorangegangenen Kapitel versucht haben, uns so gut es geht mit der Quantentheorie auseinanderzusetzen, und ich mit Hilfe von Metaphern und Bildern und der einen oder anderen launigen Beschreibung („Quanten sind freche Gören!") versucht habe, das Unvorstellbare vorstellbar zu machen, so sind wir doch ganz schön verwirrt, oder? In uns giert es nach Beweisen und Antworten. 1000 Fragezeichen ploppen mit lauten Ploppgeräuschen auf und je mehr man sich mit all dem beschäftigt, desto mehr werden es. „Aber, aber, aber ...!" quatscht uns die kleine innere Stimme zu. Es fällt uns schwer, all diese komplexen Paradoxe auszuhalten und anzunehmen. Auch wenn angesehene Physiker uns glaubhaft versichern können, dass das alles schon so seine Richtigkeit hat.


Bewiesen werden muss die Quantentheorie und die daraus resultierenden Erkenntnisse („Wir kreieren unsere Wirklichkeit“) eigentlich nicht mehr. Die Beweise sind da. Trotzdem verstehen wir so wenig davon. Schwarze Löcher in unserem Hirn. Deshalb möchte ich an dieser Stelle noch einmal unserer „Beweis-Gier“ auf den Grund gehen. Und dich mit ins Vertrauen und Loslassen nehmen.

Dinge, von denen wir glauben, dass sie wahr sind, können falsch sein. Und genauso andersherum. Wir leben. Wir sind da. Wir fühlen, nehmen wahr, spüren. Aber woher kommt das Leben? Irgendwann landen wir zwangsläufig bei einer Tonne Fragezeichen. Trotzdem leben wir, hinterfragen so viele Dinge im Alltag nicht, auch wenn wir von tausenden Dingen umgeben sind, von denen wir nicht wirklich wissen und nicht verstehen, wie sie funktionieren. Oder hast du dir schon mal über jedes elektrische Ding Gedanken gemacht, wie es funktioniert und warum? Und überhaupt, dieses Licht, und dieser Strom, kannst du das alles wirklich erklären? Weißt du, warum ein Auto fährt und ein Flugzeug fliegt? Klar, du könntest jetzt bei Wikipedia nachschauen, mir etwas vorlesen, aber richtig verstehen, das ist schon eine andere Sache.


Oder diverse Strahlungen. Wir sind alle schon mal irgendwann geröntgt worden. Wir wissen, wie so ein Röntgenbild aussieht. Aber wissen wir, wie Röntgenstrahlen aussehen? Wir nehmen nur die Auswirkung ihrer Existenz wahr – das Röntgenbild, aber nicht die Strahlen selbst. Sie sind unserer Wahrnehmung völlig entzogen. Das gleiche gilt für Radiowellen, Fernsehwellen, elektrischen Strom usw. Um diese wahrzunehmen, brauchen wir technische Geräte, nämlich Sender und Empfänger.

Unser menschlicher Organismus ist also „unvollständig." Unsere Fähigkeiten zur sinnlichen Wahrnehmung reichen nur für einen minimalen Bruchteil der tatsächlich existierenden Erscheinungen und Phänomene. Wir wissen auch, dass es Tiere gibt, die ganz andere Sinnesorgane haben als wir und Dinge wahrnehmen, die wir nicht wahrnehmen können. Bienen nehmen das dem menschlichen Auge verborgene Ultraviolett wahr. Fledermäuse hören Ultraschall.

Oder meine Katze „Swarovski“: Jedes Mal, wenn ich in ein Mangelgefühl komme, legt sie mir eine Maus vor die Tür. Sie zeigt mir damit die Fülle, schaut mich an und will mir sagen: Hey Saskia, ist doch alles da! Oder ich bin in einer Meditation und drohe abzudriften, denn auch in einer Meditation sind die positiven Gedanken wichtig. Wenn Swarovski bemerkt, dass ich negativ denke, mischt sie sich tatsächlich ein. Einmal hat sie mir sogar in den Zeh gebissen, damit ich wieder aus der Meditation aussteige. Ich konnte das auch selbst kaum glauben.

Wale kommunizieren ja auch über Schallwellen. Sie senden diese konsequent aus. Wenn ihre Wellen auf einen Gegenstand stoßen, sendet dieser ihre Wellen zurück. So wissen sie, dass sie ausweichen müssen. Leider stören ab und an technische Geräte des Menschen ihre Frequenzen und sie verirren sich. Deshalb soll man auch im Flugzeug sein Handy ausschalten, da die Flugzeugtechnik (also dass das Flugzeug seinen Weg findet, ähnlich wie der Wal im Meer) durch Handywellen beeinflusst werden können. 

Das bedeutet, dass es in der Welt so viel mehr an Erscheinungen gibt, die für uns nicht vorstellbar sind, nur weil uns ganz einfach bloß die geeigneten Organe dafür fehlen. Ich hatte das im letzten Kapitel auch schon kurz angesprochen. Und jetzt stellt sich die Frage: Wie groß ist denn der Bereich des für uns Unwahrnehmbaren? Ich behaupte, unendlich. Da draußen schlummert unendliches Potenzial. Ist dieses Bewusstsein nicht Beweis genug?

Wir erleben mit unserer Menschen-Ausstattung lediglich einen pupskleinen Teil der Welt. Und wir wissen noch nicht mal, wie klein dieser Ausschnitt im Vergleich zu den tatsächlichen Möglichkeiten wirklich ist. Allein, wenn wir uns das Lichtspektrum anschauen, wird einem bewusst, wie klein der Teil darin ist, den wir wahrnehmen können.

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Wir sind paradox, ohne es zu merken

„Hiermit bestätige ich offiziell, dass ich nicht die geringste Ahnung habe, was ich eigentlich mache."
– Das Universum (aus „Manifesting the Law of Attraction“)

Das Verrückte bei uns Menschen ist, dass wir ganz oft erkennen, dass die Welt ganz anders ist, als wir sie wahrnehmen. Wir können, ausgestattet mit verschiedenen Sinnesorganen und einem Hirn, unsere Umwelt erkennen und alles in Relation setzen, alles ordnen und mehr oder weniger verstehen. Wir sind die einzigen, die sich die Frage nach dem großen Ganzen, dem Sinn, überhaupt stellen können. Zumindest glauben wir das. Vielleicht ist es aber auch so, dass sich Tiere diese Frage gar nicht stellen brauchen, weil sie es einfach wissen. Und vielleicht sind uns Tiere schon längst zig Schritte in allem voraus? Wer weiß das schon.
Wir können sogar Aussagen und Erkenntnisse über Dinge darüber treffen, die wir gar nicht wahrnehmen können. Wir machen uns Gedanken über Atome, ohne jemals eins „gesehen“ zu haben. Und glauben dennoch, dass es sie gibt. Also sind wir doch eigentlich ziemlich gut darin, uns auf Konstrukte einzulassen, die wir nicht fühlen oder wahrnehmen können. Es sollte dir also an dieser Stelle einleuchten, dass du dich also entspannt zurück lehnen und auf Dinge wie Spiritualität und Quanten einlassen kannst.

Die Unvollständigkeit unserer Sinnesorgan-Ausstattung ist der Grund dafür, dass wir uns kein Bild von der ganzen Welt, dem kompletten Universum, machen können, sondern uns nur ein minimaler Ausschnitt zugänglich ist. Trotz unserer eingeschränkten Wahrnehmungsmöglichkeit wissen wir, dass die Welt viel größer ist und viel mehr inne hat, als wir denken. Dass sie Eigenschaften hat, die wir nicht verstehen und nicht wahrnehmen können. Wir wissen, dass wir nicht wissen. Hören wir niemals auf mit dem Versuch, dem Verstand das Unbegreifliche begreiflich machen zu wollen.

Die Welt der Quantenphysik fordert uns ziemlich heraus. Wir benutzen die daraus resultierenden Erkenntnisse für technische Errungenschaften. Und schütteln trotzdem den Kopf darüber.

Was wir als unsere physische materielle Welt wahrnehmen, ist in Wirklichkeit nicht physisch oder materiell. Es ist alles ganz anders. Die Erkenntnis, dass Materie nur eine Illusion ist und alles im Universum aus Energie besteht. Dies wurde immer wieder von mehreren Physik-Nobelpreisträgern bewiesen. Aber was nützen uns Beweise, wenn wir sie nicht verstehen?
Und vielleicht sollten wir einfach das tun, statt am Beweisen und Verstehen zu verzweifeln (wobei die Beweise ja da sind. Es hapert lediglich am Verständnis), was Richard Conn Henry, Professor für Physik und Astronomie an der Johns Hopkins University in Amerika lässig-lapidar empfiehlt:
„Komm darüber hinweg und akzeptiere die unumstößliche Schlussfolgerung. Das Universum ist immateriell-geistig und spirituell.”

Komm halt einfach drauf klar, Mann. Nimm an. Gib dich dem Wunder hin.

Aus dem Buch "Eventuell spirituell ... ?! - Eine ENTdeckungs-Tour" von Saskia Winkler - hier bestellen ➡ https://amzn.to/2Qeecb1