Wenn du musst, dann lass es! – Stephan Zeitz // Interview (7)

"Ich will nichts mehr müssen, sondern nur noch wollen!", das ist Stephan Zeitz´s Lebensdevise. Dass er ziemlich viel will, das beweist sein spannender Lebenslauf: Vom aus dem System ausgeschlossenen DDR-Kind zum freien Jeans-Verkäufer mit fetten Umsätzen, vom Bauarbeiter zum Stuckateur zum Möbelhändler zur Führungskraft, nebenbei noch eine eigene Bar aufgemacht und betrieben, ach, und Buchhändler war er auch noch einige Jahre. Mittlerweile ist Stephan mit Leib und Seele Coach und gibt mit seiner eigenen Firma SYNAPSIO Seminare vor allem im Bereich Führung und Personalentwicklung. Sein Lebensweg beweist, dass man auch mit Zick-Zack ankommt. "Jede der Dinge, die ich gemacht habe, habe ich immer ganz bewusst getan. Weil ich in dem Moment Bock drauf hatte!", sagt er. Vor allem der Kontakt mit Menschen, darum geht es ihm immer wieder. Aber auch er hatte seine Lektionen zu lernen: "Es gab auch in meinem Leben den Moment, da musste ich in den Spiegel schauen und erkennen, dass ich mit mir nicht befreundet sein möchte." 

Stephan lebt und liebt seine Freiheit, so sehr, dass ihm seine Zeit heilig ist. Heiliger als Geld. Was schon mal dazu führen kann, dass er, wenn er ein Coaching als sinnlos erachtet, weil zB die Firmenchefs eigentlich gar keine Veränderungen wollen, mal eben einen sehr gut bezahlten und fest gebuchten Auftrag absagt. Denn: "Ich tausche keine Zeit gegen Geld." 

Stephan lebt und liebt nicht nur die Freiheit, sondern das ehrliche, echte, wahrhafte Leben. Dafür eckt er gerne an, provoziert auch hier und da. Er liebt das Wort FUCK, und scheut sich nicht, es regelmäßig einzusetzen. Er plädiert dafür, sich nicht hinter Masken zu verstecken, liest an die 60 Bücher pro Jahr, meditiert jeden Tag und teilt seine inspirierenden Erkenntnisse und Eindrücke aus seinem freien und bunten Leben gern und häufig auf seinem Facebook-Profil – welches sich wirklich lohnt, zu abonnieren! 


Worüber wir sonst noch gequatscht haben: 
Wertschätzung als Mastertool // seine DDR-Kindheit und -Jugend mit einem politisch verfolgten und inhaftierten Vater // Die Wende als sein "Portal zum Glück" // Wollen statt müssen // DDR-Breakdancer-Szene - und wie er diese als findiger Geschäftsmann mit coolen Klamotten versorgt hat // seinen Zick-Zack-Lebenslauf // seine Karriere als "Führungskraft und Arschloch" in einem Möbelhandel // wahre Worte über die Selbständigkeit, die die ersten Jahre hart ist // Projekt "besserer Mensch werden // Ehrenamtliches Engagement // dunkle Tage gehören im Leben dazu // Weg mit den Masken // Meditation // Stille // Alleinsein // seine Bio-Macke // wie man eine gute Beziehung führt - ich wünsche mir für dich das, was du dir für dich wünschst // Klarheit ist wichtiger als Freundlichkeit uvm.

Meine Top 3 für ein gutes Leben? Hör´auf, Sahne auf Scheiße zu sprühen. Wenn etwas in deinem Leben nicht stimmt, dann schau hin. Bring Hirn und Herz zusammen. Und hab den Mut, klare Entscheidungen zu treffen.


Fun Fact: Die Treppe, auf der wir sitzen, ist eine Treppe im Bauhaus-Komplex in Dessau, Stephans Heimat-Stadt. Dort hat Stephan vor Jahren, in den 90ern, als Stuckateur gearbeitet und das erste mal auf dem Dach meditiert. 
 

Im ersten Video ⬇ ein gekürzter Zusammenschnitt des Interviews (ca. 19min)

 

Und HIER ⬇ das KOMPLETTE INTERVIEW (ca. 75min)


Mehr von Stephan: 

Stephans Firma SYNAPSIO // Stephan bei Facebook // Stephan bei Instagram


Menschen, die ungewöhnliche Dinge tun und ungewöhnliche Wege gehen: Freigeister, Querdenker und Regelbrecher, die ihr eigenes Ding machen, Konventionen den Stinkefinger zeigen und damit trotzdem, oder gerade deshalb, erfolgreich sind. Und für die Erfolg nicht zwingend "viel Geld haben" bedeutet, sondern einfach das machen zu können, was sie wirklich von Herzen machen wollen. Genau darum geht es in meinen Talks und Interviews. 


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