Lernen

Wenn du musst, dann lass es! – Stephan Zeitz // Interview (7)

"Ich will nichts mehr müssen, sondern nur noch wollen!", das ist Stephan Zeitz´s Lebensdevise. Dass er ziemlich viel will, das beweist sein spannender Lebenslauf: Vom aus dem System ausgeschlossenen DDR-Kind zum freien Jeans-Verkäufer mit fetten Umsätzen, vom Bauarbeiter zum Stuckateur zum Möbelhändler zur Führungskraft, nebenbei noch eine eigene Bar aufgemacht und betrieben, ach, und Buchhändler war er auch noch einige Jahre. Mittlerweile ist Stephan mit Leib und Seele Coach und gibt mit seiner eigenen Firma SYNAPSIO Seminare vor allem im Bereich Führung und Personalentwicklung. Sein Lebensweg beweist, dass man auch mit Zick-Zack ankommt. "Jede der Dinge, die ich gemacht habe, habe ich immer ganz bewusst getan. Weil ich in dem Moment Bock drauf hatte!", sagt er. Vor allem der Kontakt mit Menschen, darum geht es ihm immer wieder. Aber auch er hatte seine Lektionen zu lernen: "Es gab auch in meinem Leben den Moment, da musste ich in den Spiegel schauen und erkennen, dass ich mit mir nicht befreundet sein möchte." 

Felix Klemme: Raus-Sein, Porsche, Freiheit // Interview (6)

Eigentlich ist Felix Klemme "fucking erfolgreich": Bekannter und beliebter TV-Coach (u.a. vier Staffeln "Extrem Schwer", RTL2), mehrfacher Bestseller-Autor, Fitness-Unternehmer (Outdoor Gym), Neos Award Personal Trainer des Jahres 2015, glücklicher dreifach-Papa und Familienmensch, Markenbotschafter für Jack Wolfskin und Porsche. Und doch sagt er: "Eigentlich war ich die letzten Jahre nicht wirklich erfolgreich".

Warum sich Felix bei dieser beeindruckenden Bilanz nicht erfolgreich gefühlt hat (der Fluch der fremdbestimmten TV-Karriere ...) und was Erfolg haben für ihn wirklich bedeutet, darüber haben wir gesprochen. 

Einmal Thailand to go, bitte! – Ein Reisebericht

Es heißt ja immer, follow your heart, follow your dreams. Sieh zu, dass du deine Bucket-List abarbeitest, und all die Dinge tust, die du schon immer mal machen wolltest. Oder bei denen dir deine innere Stimme sagt, dass du dieses und jenes jetzt unbedingt mal erledigen solltest. Habe ich gemacht, im April war ich z.B. in California, weil ich einfach da hin MUSSTE. Und es war großartig. 

Aber ich bin bekloppt. Ziemlich bekloppt. Bucket-List abarbeiten kann ja schließlich jeder. Aber was ist mit all den Dingen, die nicht auf unseren Bucket-Lists stehen? Dinge, die uns eigentlich gar nicht reizen, wir eben keinen „Call des Herzens“ erhalten, es uns nie gejuckt hat? Wäre es nicht total verrückt, total spannend, sich genau deshalb mal etwas rauszupicken, auf das man, eigentlich, gar keinen Bock hat? 


Lesson 1: Ärgere dich mal selbst. Tue Dinge, die du so gar nicht auf dem Schirm hast. Und lass dich überraschen, welche Geschenke sich darin verstecken.


Es ist heute keine große Sache mehr, Urlaub in Asien zu machen. Irgendwie war doch schon mal jeder in Thailand oder auf Bali, die Hipster traveln durch Vietnam, und die Esos detoxen, cleansen und meditieren in Indien. Mich hat das aber nie gereizt. Asien verursachte immer nur ein Schulterzucken bei mir. Asien hat mich nie gerufen. So schön und verlockend die Strandbuchtbilder mit dem türkisblauen Kristallwasser auch aussehen, und so viele verrückte Geschichten man von dort auch hört. Im Gegenteil, mein Bauch flüsterte mir immer zu: Asien? Brauchen wir nicht, wollen wir nicht! Zu heiß, zu trubelig, zu anders, zu komplett andere Vibes, zu dreckig, zu fremd, zu scharfes Essen, zu iih-bäh-nee, no thanks, not for me. Yes, I´m a very open minded person mit so überhaupt keine Vorurteile.

Alica Büchel: Rebellischer Wirbelwind auf Liebes-Mission // Das macht man doch nicht - Talk (5)

In Alica habe ich mich spontan blitzverliebt. Liebe auf den ersten Blick. Ich habe selten einen Menschen mit so viel Lebensfreude, so viel Strahlen und so viel positiver Energie erlebt. Wo Alica ist, geht die Sonne auf. 

Alica ist Schauspielerin, Moderatorin und Coach. Zusammen mit ihrem Freund Timm betreibt sie das Unternehmen Basic Principles, eine Online-Plattform für gesunde und glückliche Beziehungen (Videos, Coaching, Podcast, Blog, Events). 

Überhaupt ist das Thema "Liebe" genau das, wofür Alicas Herz schlägt. Nicht nur in Beziehungen, sondern auch die Liebe zu sich selbst und in der Welt an sich. Dafür machen sich Alica und Timm demnächst in einem Van, Crowdfunding-finanziert, mit einem Filmteam auf den Weg, um die Liebe in all ihren Facetten in Deutschland für ihr Projekt "Heimatliebe" zu finden und zu entdecken. 

California State of Mind - ein Reisebericht (Teil 3)

Nach einigen Tagen in meinem Magic-Welpen-AirBnB ziehe ich um. Das hatte ich auch genau so geplant, einige der wenigen Dinge, die ich für meinen Trip wirklich geplant hatte. Ich wollte unbedingt wissen, wie es im „Lavender Inn“, einem gemütlichen Bed&Breakfast, wirklich ist. In meinem Roman „Honeymoon mit mir“ habe ich die Protagonistin dort einige Zeit im „Lavender Inn“ wohnen und sie dort eine coole und schöne Zeit haben lassen. Ich war neugierig. Ist es dort wirklich so toll, wie ich es mir ausgemalt hatte? Ich schlüpfte mal eben in meine eigene Roman-Figur. Wobei, das tat ich ja schon seit einigen Tagen. Ein bißchen. 

Als ich mein AirBnB verlasse, bin ich tatsächlich ein ganz klein wenig wehmütig. Auch wenn es nur sechs Tage waren, habe ich mich dort einfach nur wohl gefühlt. Ich habe noch immer, Wochen danach, das leise, zarte Kling-Klang-Klong der Windspiele im Ohr, die dort immer zu hören waren, auch nachts. 

Lesson 14: Ich staune immer wieder, wie schnell man sich an etwas gewöhnen und es lieb haben kann. 

California State of Mind - ein Reisebericht (Teil 2)

Meine zweite California-Bike-Tour mache ich mit Kashi. Kashi ist eigentlich „Private Chef“, Privatkoch in wohlhabenden Haushalten und Familien, und auch er macht das mit den Bike-Tours, wann immer er Lust und Laune und Zeit dafür hat. Ich habe zu Kashi sofort einen guten Draht, und wir quatschen und philosophieren während unserer Tour über unterschiedlichste Themen. Ich verpasse die ganze Zeit fast die coole Landschaft um mich herum, weil ich so vertieft ins Gespräch bin. Wir fahren von Ojai 15 Meilen (ca. 24km) runter an die Küste nach Ventura zum Beach. Und später die selbe Strecke wieder hoch zurück. Er schämt sich für Trump, und ich frage ihn, ob er es für wahrscheinlich hält, ob Michelle Obama die nächste Präsidentin wird. „Wir würden uns das alle sehr wünschen, sie wäre fantastisch, aber so richtig glaube ich das nicht. Warum sollte sie sich den Stress ein zweites Mal antun?“, sagt er. Aber er nennt einen Namen einer anderen Frau, den ich dummerweise schon wieder vergessen habe, von der er denkt, dass sie auch eine prima Anwärterin wäre. 

California State of Mind – ein Reisebericht (Teil 1)

Da sitze ich also. Im Flieger nach Los Angeles. Allein. Knapp 2 Wochen werde ich mich durch California treiben lassen. Allein. Einfach so. Ohne Plan. Ohne To-Do´s. Just go with the flow und schauen, was der Tag so bringt. Das alles ziemlich sehr spontan. 

California ist eines meiner Schon-Immer-Sehnsuchts-Ziele. California und ich, irgendwie ist da was, wir haben das was am Laufen. Und erst vor wenigen Tagen flüsterte mir mein Leben zu, ich muss da hin. Sofort. Allein. Einfach mal in ein anderes Lebensgefühl schlüpfen, in ein anderes Leben eintauchen, ein anderes Leben anziehen. Aus dem einen und anderen Grund.

Die Vernunft-Stimme im Kopf, die mir sagen will „aber du kannst doch nicht einfach, viel zu teuer, klemm dich doch besser hinter den Schreibtisch und mach Marketing für dein Business, sei fleißig, und überhaupt, kommt dein Sohn 2 Wochen ohne dich klar?!“ wird sehr schnell sehr leise, als ich die Flugpreise googele und diese erstaunlich günstig sind. Da bin ich schon teurer von Köln nach München geflogen. Ich buche. Innerhalb von Sekunden. Und die Sache ist geritzt. Es ist ein Impuls, dem ich einfach folge. Ich habe ein fettes Glückskeks-Grinsen im Gesicht und ein süßes Glückskeks-Gefühl im Bauch. Und das ist so viel stärker als jede mahnende Vernunft-Stimme im Kopf. Und mein Sohn dazu nur, als ich ihm davon erzähle, „Amerika? Cool!“ und dann ist der Drops auch schon gelutscht. Und natürlich kommt er wunderbar ohne mich klar. Er ist in besten Händen. 

Lesson 1: Gründe dagegen gibt es immer tausende. Sie verpuffen aber erstaunlich schnell, wenn man einfach macht.

🔊🔊🔊 Maxi Gstettenbauer – Comedian im Zen mit Haltung, Herz und Hirn // Podcast #11

Maxi Gstettenbauer ist Comedian mit Leib und Seele. Seit über 10 Jahren macht er StandUp-Comedy, und das RICHTIG gut. Bei Facebook und Youtube sammelt er immer wieder Millionen Klicks und Likes ein, seine Tour ist regelmäßig ausverkauft. Maxi ist also verdammt erfolgreich. 

Aber Maxi hat eine ganz eigene Definition von Erfolg. Ihm geht es um viel mehr (oder viel weniger, aber dafür umso wichtiger?) als darum, viel Asche zu machen und die Hallen zu füllen. Er will den Flow, er will Spaß und Leidenschaft, er will eigentlich gar nichts wollen - denn nur so ist er die beste Version seiner selbst. Ja, wir haben im Interview richtig philosophiert!

First Principle Thinking: Es gibt keine Wahrheit

Schon mal was vom „First Principle“ gehört? Es ist das ERSTE PRINZIP. Das erste Prinzip haben die alten griechischen und römischen Philosophen schon definiert. Demnach gibt es für alles eine sogenannte „fundamentale Wahrheit“. Sie ist der Kern einer Sache, unabänderlich und richtig. An ihr gibt es nichts zu rütteln. Es ist sozusagen der Boden der Erkenntnis, unter den es nicht tiefer geht. Stunde Null. Es gibt aber kaum einen Bereich in unserem Leben, für den eine fundamentale Wahrheit gilt. Weil unser Leben nur in „bekannten Wahrheiten“ statt findet. Das sind Wahrheiten, die alle weit über der fundamentalen Wahrheit schweben, die immer weiter runtergebrochen und hinterfragt werden können. 

Letztlich ist es sowas wie das berühmte „Geht nicht, gibt´s nicht.“ 

🔊🔊🔊 Mit Herz & Liebe – Erfolgreich ohne Plattenvertrag / Podcast #10

Martin Herzberg ist ein ganz besonderer Musiker. Er macht "bewegende Klaviermusik", modern, berührend, echt, authentisch, nah, Ohren-Soulfood, für Seele und Herz. Auf seinen Konzerten schafft er eine unglaubliche, liebevolle und berührende Atmosphäre, ganz ohne große Show und ohne Inszenierung. Allein das ist bemerkenswert. Bemerkenswert ist aber auch, dass sich Martin innerhalb der letzten Jahre sein Publikum und seine Fans erspielt hat, völlig ohne Support durch Plattenfirmen und Musik-Branchen-Glamour-Gedöns. Seine Alben und Touren produziert und finanziert er selbst, teilweise mit Hilfe von Crowdfunding. Dass das nicht immer einfach ist, aber diese Freiheit ihm so viel bedeutet, darüber hat er mit mir gesprochen.

Nichts zu riskieren ist das größte Risiko überhaupt

In meinen Vorträgen und Seminaren gibt es immer einen ganz besonderen Moment. Dann ist es still, und hier und da kullern auch mal Tränen. Nicht, weil ich ICH so ergreifend bin, sondern weil ich einen Text vorlese, der den einen oder anderen doch irgendwie ganz schön erwischt. 

Der Text ist nicht von mir. Der Text ist mir irgendwann mal per Zufall im Internet über den Weg gelaufen, leider gibt es keine Verfasser/Autoren-Angabe dazu, sonst würde ich ihn oder sie natürlich nennen. Da ich immer wieder nach diesem Text gefragt werde: Hier ist er nun. 

Regeln? Es gibt keine Regeln. Mach doch einfach, was du willst.

Was haben ein kommunistisches Känguru und Elon Musk gemeinsam? Ziemlich viel. Dazu später mehr. 

Dürfen wir wirklich machen, was wir wollen? Ja. Wenn wir die Grenzen des gesunden Menschenverstandes nicht überschreiten. 

Denn was sind eigentlich REGELN? Es gibt Gesetze und ungeschriebene Gesetze. Um letztere geht es hier. Es geht hier nicht um die klassischen Gesetze aus dem Grundgesetzbuch. Das ist Menschenverstand, logo. Und das ist auch in den meisten Fällen sehr, sehr gut, dass wir diese Regeln und Gesetze für unser menschliches Zusammenleben haben. Der Hesse würde jetzt sagen: „Brauche mehr gar ned drüber redde!“ Isso. Basta. Punkt. 

Aber, was uns viel mehr einschränkt, sind eben diese „ungeschriebenen Gesetze“. Da stecken wir voll drin. Die zwängen uns ein. Ich nenne sie immer diese „Das macht man doch nicht!“-Stimme im Kopf. Unser eigener Richter im Kopf, der uns weis machen möchte, was wir dürfen und was nicht, was geht, und was nicht geht. Und wenn es nach ihm geht, dürfen wir ziemlich wenig. Denn der Richter plappert oft völlig unhinterfragt nach, was andere Richter ihm aus anderen Köpfen unhinterfragt vorplappern. 

Warum du nicht mehr darüber nachdenken musst, was andere von dir denken

Völlig frei und und unabhängig davon sein, was andere von einem denken oder über einen sagen, das ist DIE Königsdisziplin für alle „Rule-Breaker“. Alexandra Reinwarths Buch „Am Arsch vorbei geht auch ein Weg“ steht nicht umsonst seit Monaten auf den Bestseller-Listen ganz oben, was darauf schließen lässt, wie groß die Sehnsucht von uns allen ist, einfach unser Ding machen zu können, ohne Eingemische, Erwartungsdruck, Gedenke und Gelaber der lieben Mitmenschen.

Nicht mißverstehen: Denn natürlich sollen wir uns weiter mit anderen Menschen über unsere Ideen austauschen, uns Sparrings-Partner suchen, wir brauchen Freunde, Kritiker, Weggefährten, das ist wichtig, um voran zu kommen. 

Aber die größte Angst, die Angst, die uns am meisten BEHINDERT und HEMMT, ist doch die, von anderen nicht gemocht zu werden, dass die lästern, blöde Dinge über uns sagen oder denken. Es ist die Angst, dass wir deren ERWARTUNGEN nicht erfüllen können. Es ist dieses verhuschte und völlig dämliche „Was sollen bloß die Nachbarn sagen?“. 

Warum "unartig" sein die wichtigste Zutat für Innovation und Kreativität ist

Wollen wir nicht alle gern innovativ und kreativ sein? So total crazy, so voll Hipster und Disruption und digital und thinking out of the box und VUKA und Design Thinking StartUp und so voll Berlin-Hinterhof-Style? Yeah. 

Mal ganz ehrlich und nüchtern betrachtet: Sind wir wirklich innovativ und kreativ? Arbeiten wir in einem innovativen und kreativen Unternehmen? Wollen wir das überhaupt? Will das Unternehmen überhaupt wirklich kreativ und innovativ sein? Und was bedeutet das überhaupt? 

Kill your darlings & time to say Goodbye: Seine Firma bei EBAY verkaufen

Darf, soll, will man über sein eigenes „Scheitern“ schreiben? Das raus posaunen? Mit der Welt teilen? Neee, das macht man doch nicht! Aber warum eigentlich nicht?

Scheitern ist ja das neue cool, FuckUpNights sind voll in, und yeah, Scheitern ist ja ach so voll sexy. Sagen alle, liest man überall. Hinfallen, auf die Fresse fliegen, wieder aufstehen, weiter geht´s. Hm. Wenn man das bei und von ANDEREN liest, ist das ja auch voll cool. Wenn´s dabei aber um einen selber geht, ist das vor allem nur eins: Voll Scheiße. Richtig mega-arsch-kack-Scheiße.

Denn natürlich will man nur seine Erfolge feiern. Aber da, wo man auf die Fresse geflogen ist, das am liebsten vertuschen, verheimlichen, untern Teppich kehren. Und ich denke mir: Nö. Raus damit. Ich gebe zu, ich habe lange damit gehadert. Denn es tut nicht nur weh, sich das selbst einzugestehen, dass Dinge nicht so gelaufen sind, wie man es mal vorhatte, sondern eben auch, das nach außen mit Haltung und Würde zu vertreten. Jeder bildet sich auf deine Story einen eigenen Reim, jeder hat dazu eine Meinung, sicherlich nicht immer die schönste. Aber das ist am Ende des Tages ja auch nicht mein Problem, ich kann es sowieso nicht kontrollieren, was andere sagen und denken. Und es geht auch gar nicht um die anderen. Und doch haben wir genau davor die meiste Angst, wenn wir ehrlich sind. Was sagen und denken die anderen? Und doch ist genau das nur eins: EGAL. Völlig irrelevant. 

Was man alles so findet, wenn man sich selbst finden will

Was macht, lernt und erkennt man 6 Tage lang auf einem Persönlichkeitsentwicklungs-Seminar, das auch noch „360° DU - Das Kriegerseminar“ heißt? Ziemlich viel. Verdammt viel. 

Vorneweg: Danke an Denys. Danke an Manuel. Danke an alle Mitkrieger. 

Es ist schwer, das, was in den 6 Tagen am Fuschl-See so „abgegangen“ ist, in Worte zu packen. Zu sortieren. Und es galt der Ehren-Kodex „What happens in Fuschl, stays in Fuschl“. Aber, ich bin so voller Eindrücke, ich will das teilen. Ich muss das teilen. Zumindest das, was ich für mich mitnehmen konnte. Ich platze sonst noch! Und kann mich auch gar nicht auf andere Dinge und meine Arbeit und Projekte konzentrieren, solange all die vielen Gedanken in meinem Hirn rumflattern. 

Ich habe „sowas“ noch nie gemacht. Ich bin eigentlich viel zu cool für so Seminar-Kram, und dann noch mit Schwertern rumfuchteln und Gruppen-Aktivitäten und „Spiele“, uäh, ich hasse interaktive Spiele, und überhaupt, dieses ganze Seminar-Gedöns, brauch´ ich nicht, will ich nicht. Ich kenne meine Macken, ich kenne meine Abgründe, ich kenne meine Stärken, ich kenne mich, ich lese zu allem 15 Bücher parallel und gleichzeitig, fresse Wissen dazu stapelweise, ziehe mir bei Youtube zig Vorträge von smarten Menschen aus aller Welt zu allen möglichen Themen rein. Ich weiß sowas von Bescheid. Hm. Is klar. Siehe Lektion 3.