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Eine Scheiß-Kindheit ist keine Ausrede! – Christina Grahn // Interview (8)

Kann man ein glückliches und erfülltes Leben führen, wenn man eine Scheiß-Kindheit hatte? Eine richtige Scheiß-Kindheit mit Hass, Ablehnung, Schlägen, psychischem, physischem und sexuellem Missbrauch?

Christina Grahn erzählt offen, ehrlich und bewegend aus ihrem Leben, in dem ihr lange Zeit nichts geschenkt wurde. Aus der Ablehnung, die sie schon als Kind erfahren musste, entwickelte sie Selbst-Hass bis hin zur körperlichen Selbstzerstörung (Minderwert, Kleinheit, Ess-Störung, Auto-Immunkrankheit, schon sehr früh auf sich gestellt sein aber es hinkriegen müssen, sich selbst quälen und maximal ablehnen …) Wie kann man so etwas überhaupt überleben, geschweige denn die Kraft finden, sich aus all dem zu befreien und das Leben seiner Träume zu führen? Christina hat es geschafft. “Du musst hinsehen und dich dem stellen”, sagt Christina.

Wenn du musst, dann lass es! – Stephan Zeitz // Interview (7)

"Ich will nichts mehr müssen, sondern nur noch wollen!", das ist Stephan Zeitz´s Lebensdevise. Dass er ziemlich viel will, das beweist sein spannender Lebenslauf: Vom aus dem System ausgeschlossenen DDR-Kind zum freien Jeans-Verkäufer mit fetten Umsätzen, vom Bauarbeiter zum Stuckateur zum Möbelhändler zur Führungskraft, nebenbei noch eine eigene Bar aufgemacht und betrieben, ach, und Buchhändler war er auch noch einige Jahre. Mittlerweile ist Stephan mit Leib und Seele Coach und gibt mit seiner eigenen Firma SYNAPSIO Seminare vor allem im Bereich Führung und Personalentwicklung. Sein Lebensweg beweist, dass man auch mit Zick-Zack ankommt. "Jede der Dinge, die ich gemacht habe, habe ich immer ganz bewusst getan. Weil ich in dem Moment Bock drauf hatte!", sagt er. Vor allem der Kontakt mit Menschen, darum geht es ihm immer wieder. Aber auch er hatte seine Lektionen zu lernen: "Es gab auch in meinem Leben den Moment, da musste ich in den Spiegel schauen und erkennen, dass ich mit mir nicht befreundet sein möchte." 

Maxi Gstettenbauer – Comedian im Zen mit Haltung, Herz und Hirn // Das macht man doch nicht - Talk (4)

Maxi Gstettenbauer ist Comedian mit Leib und Seele. Seit über 10 Jahren macht er StandUp-Comedy, und das RICHTIG gut. Bei Facebook und Youtube sammelt er immer wieder Millionen Klicks und Likes ein, seine Tour ist regelmäßig ausverkauft. Maxi ist also verdammt erfolgreich. 

Aber Maxi hat eine ganz eigene Definition von Erfolg. Ihm geht es um viel mehr (oder viel weniger, aber dafür umso wichtiger?) als darum, viel Asche zu machen und die Hallen zu füllen. Er will den Flow, er will Spaß und Leidenschaft, er will eigentlich gar nichts wollen - denn nur so ist er die beste Version seiner selbst. Ja, wir haben im Interview richtig philosophiert!

Prognosen sind für´n Arsch - und warum wir uns trotzdem krampfhaft an ihnen festhalten

Das Leben ist ja genau deshalb so wahnsinnig aufregend und uns kirre machend, weil wir in einem ständigen Widerspruch leben. Es ist der Konflikt, alles kontrollieren zu wollen, aber rein gar nichts kontrollieren zu können. Wahrscheinlich lacht das Universum und macht sich vor Kichern in die Buchse, wenn es uns hilflose Würmchen dabei beobachtet. 

Dinge geschehen, wie sie geschehen. Ob man dabei nun an den Zufall glaubt, an Schicksal, Vorhersehung oder einen lieben Gott, der das alles so plant, ist eigentlich schnurzpiepegal. Sie geschehen halt, warum auch immer. #achselzuck

Mit Herz & Liebe – Erfolgreich ohne Plattenvertrag 🎹💙🎹 Das macht man doch nicht – Talk (3)

Martin Herzberg ist ein ganz besonderer Musiker. Er macht "bewegende Klaviermusik", modern, berührend, echt, authentisch, nah, Ohren-Soulfood, für Seele und Herz. Auf seinen Konzerten schafft er eine unglaubliche, liebevolle und berührende Atmosphäre, ganz ohne große Show und ohne Inszenierung. Allein das ist bemerkenswert. Bemerkenswert ist aber auch, dass sich Martin innerhalb der letzten Jahre sein Publikum und seine Fans erspielt hat, völlig ohne Support durch Plattenfirmen und Musik-Branchen-Glamour-Gedöns. Seine Alben und Touren produziert und finanziert er selbst, teilweise mit Hilfe von Crowdfunding. Dass das nicht immer einfach ist, aber diese Freiheit ihm so viel bedeutet, darüber hat er mit mir gesprochen.

Warum "unartig" sein die wichtigste Zutat für Innovation und Kreativität ist

Wollen wir nicht alle gern innovativ und kreativ sein? So total crazy, so voll Hipster und Disruption und digital und thinking out of the box und VUKA und Design Thinking StartUp und so voll Berlin-Hinterhof-Style? Yeah. 

Mal ganz ehrlich und nüchtern betrachtet: Sind wir wirklich innovativ und kreativ? Arbeiten wir in einem innovativen und kreativen Unternehmen? Wollen wir das überhaupt? Will das Unternehmen überhaupt wirklich kreativ und innovativ sein? Und was bedeutet das überhaupt? 

🔊🔊🔊 Scheitern, fuckedup und Co: Seine eigene Firma bei EBAY verkaufen / Podcast (6)

In der sechsten Folge vom "DAS MACHT MAN DOCH NICHT?!"-Podcast geht es um ein echtes Autsch-Thema: Das Scheitern. 

Darf, soll, will man über sein eigenes „Scheitern“ erzählen? Das raus posaunen? Mit der Welt teilen? Neee, das macht man doch besser lieber nicht! Aber warum eigentlich nicht?

Kill your darlings & time to say Goodbye: Seine Firma bei EBAY verkaufen

Darf, soll, will man über sein eigenes „Scheitern“ schreiben? Das raus posaunen? Mit der Welt teilen? Neee, das macht man doch nicht! Aber warum eigentlich nicht?

Scheitern ist ja das neue cool, FuckUpNights sind voll in, und yeah, Scheitern ist ja ach so voll sexy. Sagen alle, liest man überall. Hinfallen, auf die Fresse fliegen, wieder aufstehen, weiter geht´s. Hm. Wenn man das bei und von ANDEREN liest, ist das ja auch voll cool. Wenn´s dabei aber um einen selber geht, ist das vor allem nur eins: Voll Scheiße. Richtig mega-arsch-kack-Scheiße.

Denn natürlich will man nur seine Erfolge feiern. Aber da, wo man auf die Fresse geflogen ist, das am liebsten vertuschen, verheimlichen, untern Teppich kehren. Und ich denke mir: Nö. Raus damit. Ich gebe zu, ich habe lange damit gehadert. Denn es tut nicht nur weh, sich das selbst einzugestehen, dass Dinge nicht so gelaufen sind, wie man es mal vorhatte, sondern eben auch, das nach außen mit Haltung und Würde zu vertreten. Jeder bildet sich auf deine Story einen eigenen Reim, jeder hat dazu eine Meinung, sicherlich nicht immer die schönste. Aber das ist am Ende des Tages ja auch nicht mein Problem, ich kann es sowieso nicht kontrollieren, was andere sagen und denken. Und es geht auch gar nicht um die anderen. Und doch haben wir genau davor die meiste Angst, wenn wir ehrlich sind. Was sagen und denken die anderen? Und doch ist genau das nur eins: EGAL. Völlig irrelevant. 

🔊🔊🔊 Das großartigste und wertvollste Unternehmen der Welt hat keinen Chef: Unser Körper / Podcast (5)

In der fünften Folge vom "DAS MACHT MAN DOCH NICHT?!"-Podcast geht es um unseren Körper - und warum ausgerechnet unser biologischer Fleischklops ein echtes "Rolemodel" in Sachen moderne Unternehmensführung und Organisationsstruktur (z.B. Holarchie und Heterarchie) ist. 

Das großartigste und wertvollste Unternehmen der Welt hat keinen Chef: Unser Körper

Was wir von unserem Körper über Unternehmensstrukturen und Führung lernen können

Hat der Körper einen Chef? Es gibt so Fragen, die ploppen manchmal einfach auf. Und dann sind sie da und lassen einen nicht mehr los. Also: Hat der Körper einen Chef? 

Ich überlege. Wer hat im Körper das Sagen? Ist es das Hirn? Ist es das Herz? Der Darm? Die Wissenschaft erkennt ja derzeit, dass unser Darm unser zweites Hirn ist. Ist es der Penis? Ähm. Okay. Hier ist die Antwort leicht: Ja. Beim Mann ist der Penis der Chef. Ganz klar und eindeutig. Höhö. Gnihihi. Bitte geben Sie an dieser Stelle das Lesen aufgrund des niedrigen Niveaus nicht auf! Im letzten Drittel wird der Artikel höchst sachlich und seriös. Versprochen. 

🔊 🔊 🔊 Was wir von einem der besten Köche der Welt und einer Netflix-Doku lernen können / PODCAST (1)

Mein neuer "DAS MACHT MAN DOCH NICHT?!"-Podcast ist gestartet! In der ersten Episode lernen wir von einem der besten Köche der Welt, Grant Achatz, warum Regeln brechen eine ziemlich gute Sache ist.

Was wir von einem der besten Köche der Welt und einer Netflix-Doku lernen können

Ich liebe die Netflix-Serie „Chef´s Table“. In dieser großartigen und Emmy-prämierten Doku-Serie, mittlerweile in der 3. Staffel, werden herausragende Köche aus der ganzen Welt portraitiert, allesamt mehrfach ausgezeichnet und zu den besten ihrer Zunft gehörend. Man lernt dabei nicht nur die Köche als Mensch sehr gut kennen, sondern auch ihren Werdegang, wie sie sich durchkämpfen mussten – und auch ihre beeindruckende und kaum in Worte zu fassende Leidenschaft für die Kochkunst. Es ist doch nur Essen! – mag man vielleicht denken, aber „Essen“ ist für diese Menschen so viel mehr: Kunst, Erlebnis, Abenteuer, Verbindung mit der Natur, Sinnlichkeit, Begeisterung, Leidenschaft, Kreativität. Die Köche aus der Serie sind alle so unterschiedlich, mit so verschiedenen Zugängen zum Thema Essen, so individuell. Von traditionell über Molekular-Konzepte bis hin zu freaky Erlebnis-Outdoor-Küche ist alles dabei. Und ja verdammt, das Wasser läuft einem natürlich im Mund zusammen, wenn man die Serie guckt. Doch nicht nur das. Auch die Reiselust wird geweckt, denn die Doku findet ihre Protagonisten an den unterschiedlichsten und teils abgelegensten Orten dieser Welt.

PIVOTING - Die radikale Umkehr von Geplantem

Im Buch „Silicon Valley“ von Christoph Keese habe ich zum ersten Mal vom Begriff „Pivoting“ gelesen. Ich wunderte mich, dass mir der Begriff bis dahin noch nie begegnet war, ich vorher noch nie etwas davon gehört hatte. Dabei ist der Begriff ein echt alter Hut in der StartUp-Szene.  

Jedenfalls ist das keine neue fancy Sex-Praktik, denn irgendwie klingt es etwas danach, und ich muss mich an dieser Stelle für meine schmutzigen neuronalen Verknüpfungen entschuldigen. Pivoting im Management-Kontext bedeutet vielmehr die radikale Veränderung und Neuausrichtung von Geschäftsmodellen. „Pivoting“ heißt „Schwenken“.