First Principle Thinking: Es gibt keine Wahrheit

First Principle Elon Musk

Was haben ein kommunistisches Känguru und Elon Musk gemeinsam? Ziemlich viel. Dazu später mehr. 

Dürfen wir wirklich machen, was wir wollen? Ja. Wenn wir die Grenzen des gesunden Menschenverstandes nicht überschreiten. 

Denn was sind eigentlich REGELN? Es gibt Gesetze und ungeschriebene Gesetze. Um letztere geht es hier. Es geht hier nicht um die klassischen Gesetze aus dem Grundgesetzbuch. Das ist Menschenverstand, logo. Und das ist auch in den meisten Fällen sehr, sehr gut, dass wir diese Regeln und Gesetze für unser menschliches Zusammenleben haben. Der Hesse würde jetzt sagen: „Brauche mehr gar ned drüber redde!“ Isso. Basta. Punkt. 

Aber, was uns viel mehr einschränkt, sind eben diese „ungeschriebenen Gesetze“. Da stecken wir voll drin. Die zwängen uns ein. Ich nenne sie immer diese „Das macht man doch nicht!“-Stimme im Kopf. Unser eigener Richter im Kopf, der uns weis machen möchte, was wir dürfen und was nicht, was geht, und was nicht geht. Und wenn es nach ihm geht, dürfen wir ziemlich wenig. Denn der Richter plappert oft völlig unhinterfragt nach, was andere Richter ihm aus anderen Köpfen unhinterfragt vorplappern. 

Wenn wir aber nicht länger auf diesen Richter hören, oftmals verkleidet im Gewand von Moral und Konventionen, passiert etwas ganz Magisches: Es entstehen Kreativität, Innovationen, Querdenken, Erfolg, Glück, Erfüllung, Freiheit, Unabhängigkeit.

Kurz reinhören: Ab Minute 2:00 kommt die Stelle mit den Regeln ... 

Ein kommunistisches Känguru bringt es ziemlich genial auf den Punkt. Es ist das impertinente Känguru aus Marc Uwe Klings preisgekrönten Bestsellern „Die Känguru-Chroniken“ (So schräg! So witzig! Lese-Befehl! Hörbuch-Anhör-Befehl! Aber Vorsicht beim Autofahren, es soll schon durch das Anhören des Buches während Autofahrten verursachte Lachanfälle Unfälle gegeben haben …). 

Im Kapitel „Monopoly“ spielen der Autor und das Känguru zusammen Monopoly. Was das Känguru zum Anlass nimmt, die gesamte Weltordnung mal eben kurz in Frage zu stellen. Das Känguru spielt wie es will, und wird vom Autor darauf aufmerksam gemacht: „Das darfst du nicht! Du verstösst gegen die Regeln!“ Und das Känguru, man kann sich richtig vorstellen, wie es seinen Spielpartner verächtlich mit seinen großen braunen Augen anglotzt, hat sofort die passende Antwort parat: „Aber die hat sich doch nur jemand ausgedacht! Und ich hab´mir eben neue Regeln ausgedacht!“  

Rulebreaker-Känguru

Bähm. Eigentlich müsste man auch nicht mehr dazu sagen. That´s it. Das Känguru hat ein universelles menschliches Problem gelöst. Denn ist es nicht genau so in unserem Leben? Wer macht denn unsere Regeln? Nach wessen Regeln leben, arbeiten und denken wir? Die meisten Regeln hat sich nur jemand anderes für uns ausgedacht. Eltern, Gesellschaft, Arbeitgeber, Konventionen. Haben wir das jemals hinterfragt? Wir müssen nicht auf Teufel komm raus Regeln brechen, absolut nicht. Aber da, wo wir uns schwer mit tun, wo wir Widerstände spüren, was für uns keinen Sinn macht, wo in uns die Frage rumort „Aber warum …?!“ - dort dürfen wir genauer hinschauen. Hinterfragen. Und uns, genau wie das Känguru, eigene Regeln ausdenken. 

Letztens im Elterngespräch. Unser Sohn ist dieses Jahr eingeschult worden. Das erste Eltern-Lehrer-Gespräch stand an. Es läuft alles prima, unser Sohn fühlt sich pudelwohl in der Schule, die Schule ist richtig toll, die Lehrerin ist richtig super. Alles bestens. Es gab nur einen Hinweis der Lehrerin: Wir sollten darauf achten, dass unser Sohn die Zahlen richtig schreibt. Er schreibt sie richtig, das Ergebnis sind korrekte Zahlen. Nur schreibt er manche Zahlen vom Aufbau her nicht nach Lehrplan. Er schreibt z.B. die 9 von unten nach oben und nicht von oben nach unten. Wie "man da halt so macht". Und die Lehrerin bat mich, darauf zu achten, dass unser Sohn die Zahlen "richtig" schreibt. Und ich stellte fest, das nächste Mal, als unser Erstklässler zu Hause übte, dass es mir nicht über die Lippen kam, ihn darauf aufmerksam zu machen. Es machte für mich keinen Sinn, für mich war es wurscht, wie rum er die 9 schreibt. 9 ist 9. Und der Weg zur 9 eben verschieden. Bei Buchstaben in Schreibschrift kann ich einen gewissen Ablauf noch verstehen, da macht es Sinn, um die Buchstaben besser verbinden zu können. Aber bei den Zahlen ist das doch egal. Zahlen sind Einzelkinder. Die werden nicht verbunden. Und ich dachte mir: Nö. Er ist so stolz darauf, warum soll ich ihm die Freude am schreiben nehmen, ihn unnötig frustrieren und ihn auf einen Fehler aufmerksam machen, der gar keiner ist? Also lasse ich ihn weiter seine 9 von unten nach oben schreiben. Und muss dabei lächeln. 

Regeln sind nur ein Konstrukt.

Regeln sind nur ein Konstrukt, und jeder entscheidet sich selbst dafür, in welchem Konstrukt und nach welchen Regeln er leben, arbeiten und denken will. Es gibt also eigentlich gar keine REGELN. Das ist wie mit dem Weihnachtsmann. Wir glauben nur dran. Und wo es keine Regeln gibt, gibt es auch eigentlich gar keine Regelbrecher, keine "Rule-Breaker".   

Fuck the system

Für mich bedeutet Rulebreaking: Dass du dein Leben nach deinen Vorstellungen und Wünschen gestaltest. Dass du frei bist und dich frei fühlst. Wir haben hier das Glück, in Europa, dass wir äußerlich alle frei sind. Ja. Klar. Aber wie sieht es mit der inneren Freiheit aus? Mir geht es um die innere Freiheit. Dass du unabhängig bist. Von anderen. Von den Regeln und Meinungen der anderen.

Regeln zu hinterfragen und diese auf den Kopf zu stellen, dieses Prinzip verfolgen alle Querdenker, kreativen Köpfe, Unternehmer, Erfinder, Freigeister. Sie hinterfragen ALLES und finden komplett neue und ungewöhnliche Wege. Sie akzeptieren keine durch andere aufgestellten Gesetze. Sich aus den Regel-Gefängnissen der anderen zu befreien, genau darum geht es.
 

Was bekommst du so zu hören, was du besser nicht solltest? Was du besser solltest? Was du lieber nicht tun darfst? Was du müsstest?
Was macht das mit dir?

 

Regeln nicht zu akzeptieren, ist auch eine der wichtigsten Eigenschaften, wenn es darum geht, Innovationen zu schaffen.  Denn anders geht es gar nicht. Innovationen können nicht auf eingetretenen, festgefahren Wegen entstehen.

Denn das, was das Känguru macht, ist nichts anderes, als das FIRST PRINCIPLE zu verfolgen. 

Schon mal was vom „First Principle“ gehört? Es ist das ERSTE PRINZIP. Das erste Prinzip haben die alten griechischen und römischen Philosophen schon definiert. Demnach gibt es für alles eine sogenannte „fundamentale Wahrheit“. Sie ist der Kern einer Sache, unabänderlich und richtig. An ihr gibt es nichts zu rütteln. Es ist sozusagen der Boden der Erkenntnis, unter den es nicht tiefer geht. Stunde Null. Es gibt aber kaum einen Bereich in unserem Leben, für den eine fundamentale Wahrheit gilt. Weil unser Leben nur in „bekannten Wahrheiten“ statt findet. Das sind Wahrheiten, die alle weit über der fundamentalen Wahrheit schweben, die immer weiter runtergebrochen und hinterfragt werden können. 

Letztlich ist es sowas wie das berühmte „Geht nicht, gibt´s nicht.“ 

Es gibt unendlich viele Beispiele, bei denen bekannte Wahrheiten durchgeschüttelt und auf den Kopf gestellt wurden. Berühmte Zitate, über die wir heute herzhaft lachen: 
 

  • „Alles, was man erfinden kann, ist schon erfunden worden.“ - Charles Duell, Direktor des Patentamts USA, 1899
  • „Man kann keine Flugmaschine bauen, die schwerer ist as Luft.“ - Lord Kelvin, Vorsitzender der königlichen britischen Akademie der Naturwissenschaften, 1895
  • „Es gibt nicht den geringsten Anhaltspunkt dafür, dass wir je in der Lage sein werden, Kernenergie zu gewinnen. Dazu müsste man das Atom zertrümmern können.“ - Albert Einstein (!), 1932


Selbst Jahrhundert-Genie Albert Einstein konnte sich aus dieser Denkfalle nicht befreien. 

Aber es muss dabei gar nicht um so grosse Fragestellungen gehen wie die Kernspaltung. Denn wir „normalen“ Menschen haben ja ganz andere Grenzen und Regeln im Kopf, die wir einfach mal hinterfragen dürfen, wenn wir merken, dass es da etwas gibt, was uns gegen den Strich geht. Zum Beispiel: 
 

  • Müssen wir Weihnachten wirklich als Groß-Familie alle zusammen feiern? Nur, weil „man Weihnachten doch in der Familie feiert“? 
  • Muss ich wirklich an allen Elternkennenlern-Nachmittagen in der Schule dabei sein? Nur, weil das doch so von Eltern, besonders Müttern, erwartet wird? 
  • Muss ich wirklich bis 20:00 Uhr im Büro bleiben, damit es busy aussieht? Nur, weil alle es machen? 
  • Muss ich mir wirklich die Beine rasieren? Nur, weil man uns seit Jahren weis machen will, dass das „schöner“ ist? 
  • Muss ich wirklich ... XYZ? Nur weil ... XYZ ? (XYZ beliebig zu ersetzen)


Wie denken also „Rule-Breaker“? Statt akzeptierten „Wahrheiten“ zu vertrauen, suchen sie nach der fundamentalen Wahrheit, um auf dieser Grundlage weiterzudenken. Anders zu denken. Nur so können Innovationen entstehen. Sie blenden die „bekannte Wahrheit“ aus. Und das ist das genaue Gegenteil des üblichen Verfahrens von uns „normalen Menschen“: Normalerweise hört man, was andere sagen, um dann darauf aufzubauen. Man holt sich Berater und Experten. Die sagen, das geht. Das geht nicht. Und wir fressen das meistens. Unhinterfragt. 

Wer hätte gedacht, dass man vom Beine-Rasieren tatsächlich in nur einem Absatz hin zu Elon Musk überleiten kann ...?

Einer der größten Innovateure und „Rule-Breaker“ derzeit ist Elon Musk. (Wer hätte gedacht, dass man vom Beine-Rasieren tatsächlich in nur einem Absatz hin zu Elon Musk überleiten kann ...?) Er lebt das Frist Principle. Er IST das First Principle. Er hört nicht auf Berater und „Experten“. Er holt sie sich erst gar nicht ins Haus. Ja, Elon Musk ist genau so drauf wie dieses Känguru. Er hinterfragt alles, spielt sein eigenes Spiel mit eigenen Regeln. Und er hüpft von einem krassen Projekt zum nächsten. 

Elon Musk First Principle

Elon Musk sucht in sich selbst nach Antworten für seine „verrückten“ Ideen. Die Frage ist nur, wer ist verrückt? Ist ER es, der alles hinterfragt? Oder sind WIR es, die so vieles unhinterfragt akzeptieren, was uns vorgesetzt wird? 

Elon Musks "First Principle Thinking Methode"

Elon Musk blendet bekannte Wahrheiten und Regeln einfach aus. Wozu das führt? Er hat nicht nur mit Tesla die Automobil-Industrie revolutioniert und mit Paypal ein völlig neues Finanztransaktions-System, das wir alle mitlerweile wie selbstverständlich nutzen. Sondern mit Space X auch die komplette Raumfahrt. Für die NASA war es jahrzehntelang Gesetz, dass millionenteure Raketen nur einmal verwendet werden können. Eine sehr teure Wahrheit, die sich seit den Anfängen der NASA hielt. Die nie hinterfragt wurde. Bis Musk ihnen mit Space X bewies, dass er Raketen bauen kann, für einen lächerlichen Bruchteil der üblichen Kosten, nämlich nur unglaubliche 2% (!!!!!) , die viele Male in den Weltraum fliegen kann, und sogar zum Mars. Die Kosten sanken massivst, die Sicherheit stieg. Natürlich dauerte das Ganze Jahre und verschlang Millionen und Abermillionen an Entwicklungskosten, unzählige Space-X-Raketen sind über dem Meer zerschellt, das Team musste immer wieder von neuem anfangen, mit dem Frust und dem Druck umgehen. Aber sie haben es geschafft. Mittlerweile verwenden viele Raumfahrt-Organisationen die so viel günstigeren Raketen und Shuttle aus dem Hause Space X. 

Elon Musk kreiert völlig neue Wahrheiten. Derzeit arbeitet er unter anderem  an seinem Hyperloop, von dem er in einem Interview sagt: „Das zu entwickeln und bauen ist doch einfach. Was ist daran schwer oder kompliziert? Jeder Praktikant kann das!“ Nun ist die Frage: Ist Musk so ein Jahrhundertgenie mit unglaublichen Fähigkeiten? Hat er ein Alien-Hirn? Oder sind wir nur einfach zu blöd, weil wir nie lernen, all unsere Fähigkeiten zu nutzen? Weil wir von Kindheit an lernen, was nicht geht, dass das meiste im Leben schwierig und kompliziert ist, und Träumereien und verrückte Ideen als Spinnerei abgetan werden, statt mit dem Kind gemeinsam zu überlegen, wie man seine Ideen konkret in die Tat umsetzen könnte. Nach dem Motto: Build ways, not walls. 

Build ways, not walls. 

Warum denken die meisten, Physik oder Mathe ist schwer? Weil die Mehrheit sagt, dass das schwer ist. Weil es deren bekannte Wahrheit ist. Aber warum ist das schwer?! Weil es wirklich schwer ist? Oder weil wir lernen, dass sowas schwer ist? Was ist die fundamentale Wahrheit? 

Musk macht das Unmögliche möglich. Jedes mal. Und er wird noch eine ganze Menge UNMÖGLICHKEITEN möglich machen. So viel ist sicher. Zum Beispiel das hier: 

Mit der BFR von Köln nach Sydney in 50 Minuten. 

Ist das geil, oder ist das geil?! „The BFR will be capable of taking people from any city to any other city on Earth in under one hour.“ BFR ist übrigens Musks Namenschöpfung, was nichts anderes bedeutet als „BIG FUCKING ROCKET“. Ja, eine gewisse Überheblichkeit und Hau-Drauf-Mentalität gehört für „Rule-Breaker“ natürlich auch unbedingt zum Image dazu. Und es hat auch mit Eigenironie und Humor zu tun. Aber wenn einer mit Recht dicke Eier haben darf, dann auf jeden Fall der Herr Musk. 

Das komische ist, wir alle denken beim Anschauen, ja, is klar, im Leben nicht, wie soll das bitte schön gehen?! Nun, ich bin mir sicher, sogar verdammt sicher, Elon Musk wird uns beweisen, wie das geht. Vielleicht nicht in 2 Jahren. Aber in 10? Und unsere Enkel werden darüber staunen, dass wir 10 Stunden in Flugzeugen verbracht haben, um ans andere Ende der Welt zu kommen. So wie es für uns jetzt kaum vorstellbar ist, dass man früher mit Kutschen unterwegs war und von Dorf zu Dorf ganze Tage brauchte. Mit dem Auto und Zügen rückte die Welt näher zusammen. Mit Musks BFR wird die Welt zum Dorf. Wir werden alle mit so einem Ding früher oder später durch die Welt jetten. 

Ja. Elon Musk ist sicher ein Ausnahme-Genie. Aber ich bin überzeugt, wenn wir nur hier und da uns seine Denkweise abschauen, es einfach mal ausprobieren, dieses FIRST PRINCIPLE anwenden, werden ziemlich GEILE, geniale, coole, kreative und innovative Sachen bei rum kommen. Oder einfach nur ein selbstbestimmte Entscheidungen. 
 

Welche „Regeln“ gibt es in deinem Leben, hinter die du einfach mal
ein paar Fragezeichen setzen kannst? 

 

Was sind deine Musk-Ansätze? In welchen Bereichen willst du innovativ sein? Welche REGELN und GESETZE gibt es hier bisher? Wo ist die fundamentale Wahrheit? Denke an das FIRST PRINCIPLE und tu einfach mal so als ob du Elon Musk wärst … Hinter welche althergebrachten und scheinbar unerschütterlichen Wahrheiten setzt du demnächst Fragezeichen? 

Sei immer du selbst. Es sei denn, du kannst Elon Musk sein. Dann sei Elon Musk. 

Regeln brechen bedeutet ganz klar, das Unmögliche zu tun, das, was nicht möglich sein darf oder bisher einfach nicht möglich war. Warum auch immer. Manchmal sind es eingebildete Grenzen, manchmal auch tatsächliche Grenzen. Als Albert Einstein äußerte, dass es nie möglich sein wird, Atome zu spalten, war „man“, also Welt, Wissenschaft, Fortschritt und Technik, einfach noch nicht so weit. Aber selbst wenn dem so ist, unterscheidet echte „Rule-Breaker“ von Schafen, dass sie es sich zumindest vorstellen können. Und dafür erste Samen pflanzen. Tüfteln. Experimentieren. Auch wenn es in dem Moment noch keine Lösung gibt. Aber schon allein daran zu glauben, dass gewisse Dinge irgendwann mal möglich sein werden, damit fängt es an. Das ist der erste Schritt. 

Sei immer du selbst. Es sei denn, du kannst Elon Musk sein. Dann sei Elon Musk. 

Und das macht sogar richtig Spaß! Was muss Elon Musk einer abgehen, wenn er zB der ganzen Automobil-Industrie und der NASA mal eben zeigt, wo der Hammer hängt? Ist es nicht unglaublich befriedigend, wenn wir etwas geschafft haben, von dem andere sagten: „Das geht nicht!“ oder „Das schaffst du nie!“ ? 

Walt Disney sagt dazu: „It´s kind of fun to do the impossible!“ 

Walt Disney Fun

Fragezeichen sind im übrigen das Master-Werkzeug für alle „Rule-Breaker“. Das ultimative Tool. 

Dinge zu hinterfragen, ist eine wesentliche Eigenschaft für „Rule-Breaker“. Und das können wir nicht nur, wenn wir NASA-Raketen erfinden wollen, sondern auch im alltäglichen Miteinander. Fragezeichen sind ein absolutes magisches ZAUBER-TOOL. Vor allem, wenn wir sie hinter unsere GEDANKEN und Überzeugungen setzen. Denn DIE sind meistens unsere eigenen unsichtbaren REGELN, die uns hindern und einschränken. 

Fragezeichen sind das ultimative Master-Tool für alle „Rule-Breaker“.

Und dafür gibt es ein großartiges Tool, eine ganz einfache und tolle Methode. Mit der du deine eigenen Gedanken und Überzeugungen in jedem Moment hinterfragen kannst. Werde zum First-Principle-Experten. Die Methode ist von Byron Katie, und heißt „The Work“. Kurz gefasst: 

4 Fragen und eine Umkehrung, die dein Leben und dein Denken auf den Kopf stellen können. Und Dinge auf den Kopf stellen, das machen „Rule-Breaker“ sehr gerne. Echte „Rule-Breaker“ stellen sich diese Fragen sicher nicht mehr, weil sie sowieso schon automatisch so denken, alles zu hinterfragen. Aber auf dem Weg dahin, einer zu werden, uns von limitierenden und stressigen Gedanken zu befreien, hilft uns „Normalos“ diese Methode ungemein. 

Wie geht das? Ganz einfach. Wir suchen uns einen Glaubenssatz, einen Gedanken, der Stress auslöst, blöde Gefühle. Und untersuchen das einfach mal genau.
 

GLAUBENSSATZ // GEDANKE: 

  • Ich bin nicht gut genug. 
  • Ich schaffe das nicht.
  • Mein Mann sollte mich mehr lieben.
  • … 


Dann untersuchst du diese Gedanken wie folgt: 

  1. Ist das wahr? (Ist es wirklich so? Soll es so sein? Muss es so sein?) 
  2. Kannst du mit absoluter Sicherheit wissen, dass das wahr ist?
  3. Wie reagierst du, was passiert, wenn du diesen Gedanken glaubst? (Wie geht es dir? Wie bist du? Was macht das mit dem anderen? Wie ist die Situation?)
  4. Wer wärst du ohne den Gedanken?  (Wie geht es dir? Wie bist du? Was macht das mit dem anderen? Wie ist die Situation?)
  5. Die UMKEHRUNG. Welche Umkehrungen sind möglich? 3 Beispiele finden, warum die Umkehrung wahr sein könnte … 

An einem praktischen Beispiel ist das ganze zB HIER näher erklärt. 

Es geht hier darum, unserem Verstand mal zu zeigen, in was für einer Suppe er schwimmt. Und ihm andere Möglichkeiten anzubieten. Und genau darum geht es. Andere Möglichkeiten finden. 

The Work - Fragezeichen
All der Aufwand für ein bißchen Liebe ...

Übrigens: Elon Musk zu sein ist auch nicht immer einfach. Seine Biographie zu lesen lohnt sich. Auch wenn leider etwas trocken geschrieben und hier und da etwas langatmig. Aber während man das so studiert, kommen einem seine eigenen kleinen und größeren Herausforderungen im Alltag so pillepalle vor. 

Um nicht ganz in Ehrfurcht vor EM zu versinken, hier noch etwas zum „Trost“, damit wir „Normalos“ uns etwas besser fühlen: Denn irgendwas bleibt immer auf der Strecke, auch bei Herrn Musk. Zum Beispiel die Liebe. Im November fragte er in einem Interview mit dem Rolling Stone den Journalisten, ob der ihm dabei helfen kann, die Liebe zu finden. Denn was nütze ihm all das, was er hat und kann, wenn da zu Hause niemand ist. Er gar kein zu Hause hat.

Will Elon Musk am Ende gar nicht die Welt revolutionieren, sondern macht das alles nur, um die Liebe zu finden? 

Hach. An dieser Stelle will man als Frau Klein-Elon am liebsten ganz doll an sich drücken, ihm eine Käsestulle schmieren und ihm ein heißes Bad einlassen. 


BUCHTIPPS

  • Die ganze Welt rund um das Känguru HIER
  • Moritz Boerner "Byron Katies The Work: Der einfache Weg zum befreiten Leben"  HIER
  • Ina Rudolph, The Work, "Ich will ja loslassen, woran halte ich mich dann fest?" (tolles Buch!) HIER
  • Erling Kagge, "Stille" (hier habe ich zum ersten Mal vom "First Principle" gelesen und es hat mich nicht mehr losgelassen seitdem) HIER 
  • Biographie Elon Musk HIER

 

VIDEO-TIPPS

  • Elon Musks First Principle Thinking HIER
  • Elon Musks "Big Fucking Rocket" HIER

 

LINKS

  • Mehr über "das erste Prinzip" HIER
  • Elon Musks First Principle Thinking HIER
  • "The Work" von Byron Katie HIER
  • "The Work" - Praktisch erklärt HIER

Über die Autorin: 

Das macht man doch nicht?! DOCH! Henriette Frädrich lebt und arbeitet schon lange selbst ziemlich glücklich und erfolgreich nach dem Motto: Mach doch einfach, was du willst. Doch nicht nur das: Sie erforscht die Muster, Verhaltensweisen und Methodiken erfolgreicher und glücklicher "Regelbrecher" weltweit. Die daraus resultierenden Erkenntnisse vermittelt sie in ihren inspirierenden, motivierenden und unterhaltsamen Keynote-Vorträgen

 
  Das öffentliche Tages-Seminar von und mit Henriette Frädrich // 28.04.2018, Köln // Infos & Platz sichern  ➡     HIER    

Das öffentliche Tages-Seminar von und mit Henriette Frädrich // 28.04.2018, Köln // Infos & Platz sichern  HIER 

 


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